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Flugzeugkatastrophe bei Petrosawodsk – 44 Todesopfer

Von   /  21. Juni 2011  /  Keine Kommentare

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rian.- Bei einer harten Landung einer Tupoljew-134-Maschine der Fluggesellschaft RusAir nahe des Flughafens in Petrosawodsk, Karelien, sind in der Nacht zum Dienstag 44 der insgesamt 52 Insassen, darunter sieben Kinder, ums Leben gekommen.

Die acht Überlebenden, unter ihnen ein Kind, wurden mit zum Teil äußerst schweren Verletzungen in Petrosawodsker Krankenhäuser eingeliefert. Bei einer Landung im Nebel verfehlte die Maschine die Landepiste um knapp einen Kilometer und landete hart auf einer Fernstraße. Der Rumpf fiel bei der Landung auseinander und fing Feuer.

Laut der bisher einzig veröffentlichten Version könnte die Ursache des Unglücks eine zum Zeitpunkt der Landung nicht beleuchtete Landepiste gewesen sein. „Diese Information liegt vor“, teilte ein RusAir-Sprecher RIA Novosti mit. Von den zuständigen Amtsstellen wurde diese Information vorerst nicht bestätigt.

Der Zentralapparat des Ermittlungskomitees untersucht den Fall. Eine Gruppe von Ermittlungsbeamten reist am Dienstagmorgen aus Moskau nach Petrosawodsk.
Laut vorläufigen Angaben befanden sich an Bord der Maschine unter anderem der russische FIFA-Schiedsrichter Wladimir Pettai und der schwedische Bergungsspezialist Jakob Vettrut, der zu einer Konferenz nach Petrosawodsk reiste.

Unter den Opfern sind ausserdem hochrangige Vertreter von drei russischen Atomenergieunternehmen. Wie RIA Novosti vom staatlichen Atomenergieunternehmen Rosatom erfuhr, stehen der Generalkonstrukteur des Unternehmens Hydropress Sergej Ryschow, der Chefkonstrukteur dieses Unternehmens Nikolai Trunow und Hydropress-Vizedirektor Nikolai Banjuk auf der Liste der Todesopfer.

Darüber hinaus kamen der Cheftechnologe des Konstruktionsbüros OKBM „Afrikantow“ Andrej Trofimow und der Resortleiter des Konzerns Atomenergomash, Valeri Ljalin, bei dem Tupoljew-134-Absturz ums Leben. Sie alle waren unterwegs zu einer Beratung in Petrosawodsk, hieß es.

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 7 Jahren vor auf 21. Juni 2011
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  • Zuletzt geändert: Juni 21, 2011 @ 12:39 pm
  • Rubrik: Ticker, Verkehr

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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