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Die russische Staatsbahn RZD will noch vier bis acht Siemens-Züge kaufen

Von   /  6. Oktober 2010  /  Keine Kommentare

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rian/eva.- Derzeit prüften RZD und der deutsche Technologiekonzern Möglichkeiten dazu, teilte ein mit den Verhandlungen vertrauter Experte am Dienstag RIA Novosti mit. Die Gespräche dauerten an. Es wäre noch verfrüht, irgendwelche Details mitzuteilen, sagte er. Auch ein Bahn-Sprecher bestätigte, dass RZD und Siemens Verhandlungen führen.

RZD und Siemens hatten im Mai 2006 einen Vertrag über die Lieferung von acht Hochgeschwindigkeitszügen im Gesamtwert von 276 Millionen Euro unterzeichnet. Im April 2007 wurde ein Vertrag über die technische Wartung dieser Züge im Laufe von 30 Jahren im Wert von 354,1 Millionen Euro signiert. Die in Russland „Sapsan“ (Wanderfalke) getauften Züge pendeln gegenwärtig zwischen Moskau, St. Petersburg und Nischni Nowgorod.

Obschon der „Sapsan“ verkehrstechnisch ein grosser Fortschritt ist, geriet das Projekt in die Kritik. Wegen der Hochgeschwindigkeitsverbindungen wurde eine ganze Reihe langsamerer Verbindungen sowie Vorortszüge gestrichen, und es kam zu Attacken gegen den „Sapsan“. Ausserdem wurden bisher mehrere Menschen beim wilden überqueren der Geleise überfahren – der letzte tödliche Zwischenfall ereignete sich am 2. Oktober unweit der Stationen Schodnia-Chimki.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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