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„Arctic Sea“- Entführern drohen hohe Freiheitsstrafen

Von   /  21. August 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Die acht Entführer des Trockenfrachters „Arctic Sea“ mit einer russischen Besatzung sind zu den Ermittlungen nach Moskau gebracht worden. Nach der Feststellung ihrer Staatsbürgerschaft werden die Regierungen dieser Länder unverzüglich benachrichtigt, teilte das russische Außenministerium mit.

Der Trockenfrachter „Arctic Sea“ war Ende Juli in der Ostsee gekapert worden und wurde am 16. August durch die Bemühungen der russischen Kriegsmarine mit Unterstützung der Behörden von Cabo Verde befreit. Am Donnerstag kamen elf Seeleute mit einem russischen Flugzeug in Moskau an. Vier weitere Besatzungsmitglieder und der Kapitän bleiben als Wache auf dem Schiff.

Bis zwanzig Jahre Haft

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums war die „Arctic Sea“ von acht Bürgern Estlands, Lettlands und Russlands entführt worden. Alle Entführer wurden in die Russische Föderation gebracht – sie müssen mit einem Freiheitsentzug von bis zu 20 Jahren rechnen.

„Die Information über die Umstände dieses Zwischenfalls wird im Zuge der Ermittlung den zuständigen Behörden den betroffenen Ländern, darunter auch Malta, unter dessen Flagge die „Arctic Sea“ läuft, und Finnland, dessen Staatsbürger der Schiffseigner ist, zur Verfügung gestellt“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenminiseriums.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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