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Zwei Petersburger Fahnder wegen Verdachts auf schwere Misshandlungen festgenommen

Von   /  17. September 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Zwei Fahnder des Newski-Bezirks wurden auf Anweisung der Staatlichen Ermittlungsbehörde (SK) verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen in zwei Fällen Verdächtige gefoltert zu haben, um sie zu Geständnissen zu bewegen. Insgesamt sind sechs Polizeibeamte von dem Verfahren betroffen.

Im ersten Fall wurde am Prospekt Solidarnosti ein Mann, der des Drogenhandels verdächtigt wurde, festgenommen und zusammengeschlagen. Auf der Polizeiwache wurde er laut SK mit Elektroschocker und Gummiknüppel misshandelt. Ausserdem fügt man ihm Verbrennungen an der Nase zu, um ihn geständig zu machen und fälschte anschliessend die Dokumente über seine Festnahme.

Im zweiten Fall wurde ein Wettbüro durchsucht, wobei die Dokumente aller Anwesenden zerrissen und ein Wachmann abgeführt wurde. Diesen versuchte man laut Anklage ebenfalls durch Misshandlungen zur Aussage zu bewegen, in dem man ihn mit kochendem Wasser überschüttete. Nach der Verhaftung versammelten sich auf dem Gericht rund 20 Polizisten, um ihre Kollegen, die sie als „gute und kompetente Polizisten“ bezeichneten, zu verteidigen.

www.newsru.com

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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