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Weitere vermeintliche Putin-Residenz bei Wyborg entdeckt

Von   /  31. August 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Wie der kremlkritische Fernsehkanal „Doschd“ herausfand, wird auf der „Lodotschny“-Insel, unweit der karelischen Stadt Wyborg eine weitere Residenz für Präsident Putin gebaut. Die ehemalige Villa des Kommerzienrats Sellgren wurde 1913 vom finnischen Architekten Uno Ulberg gebaut. In der Sowjetunion wurde sie berühmt durch die Verfilmung von Sherlock Holmes. In der Folge „Das 21. Jahrhundert beginnt“ dient sie als Wohnhaus des Spions Von Bork.

Laut „Doschd“ wurden Insel und Liegenschaft nicht von Wladimir Putin erworben, sondern von der Firma Sever, die zum Konzern seines verstorbenen Freundes und Petersburger Medienmagnaten Oleg Rudnow gehört. Rudnow war Besitzer der „Baltischen Mediengruppe“, die nach seinem Tod 2015 praktisch liquidiert wurde. Sein Sohn Sergei erbte die Insel und die Liegenschaft mit einer Grösse von rund 108 Hektar.

Der Oppositionspolitiker und Gründer des Fonds gegen Korruption bestätigte die Nachricht und zeigte in einem Video auf Youtube Luftaufnahmen, die mit einem Quadrokopter gemacht wurden. Das Grundstück ist weiträumig abgesperrt. Weitere „geheime Datschen“ Putins waren bereits am Ufer des Ladogasees und an der Schwarzmeerküste beim Kurort Gelendschik enthüllt worden. Auch sie sind im Besitz von Putin-Vertrauten.

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  • Veröffentlicht: 3 Monaten vor auf 31. August 2017
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  • Zuletzt geändert: August 31, 2017 @ 6:49 pm
  • Rubrik: Nachbarn, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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