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Verhaftungen in der Schmuggel-Affäre um die Juwelier-Ladenkette Altyn

Von   /  16. Oktober 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Der bizarre Schmuggel-Skandal um die russische Juwelier-Ladenkette Altyn zieht weitere Kreise – die Vizepräsidentin Antonina Babosjuk und ihr Ehemann Wladimir Fenkow sind verhaftet worden.  Bis vor kurzem habe es nicht einmal Beweise gegeben, dass Babosjuk überhaupt existiere, schrieb die Zeitung „Moskowski Komsomolez“: Diese Frau, die von jedem Werbeplakat der Holding lächle, habe sich bislang auf keiner öffentlichen Veranstaltung gezeigt. Ihr Ehemann Fenkow ist Geschäftsführer des Altyn-Juwelierwerks in St. Petersburg.

Am 5. Oktober hatte der russische Inlandgeheimdienst FSB Ermittlungen wegen Schmuggels gegen einige Mitarbeiter des Unternehmens eingeleitet. „Alle Verkaufsstätten von Altyn in Russland werden durchsucht“, sagte ein Ermittler zu RIA Novosti. Die Altyn-Holding hat ihre Vertretungen in Moskau, St. Petersburg und Omsk, aber auch in Kirgisien, Kasachstan und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Ermittlungen wurden nach Angaben der Zeitung „Kommersant“ durch einen Zwischenfall an der russisch-kasachischen Grenze ausgelöst. Ein im Januar festgenommener Mann habe versucht, rund 40 Kilo Gold in Koffern mit einem Pferdeschlitten schwarz über die Grenze zu schmuggeln.

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  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 16. Oktober 2009
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  • Zuletzt geändert: Oktober 16, 2009 @ 2:24 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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