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Spanisches Königspaar kommt nach Petersburg

Von   /  18. Januar 2011  /  Keine Kommentare

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Das spanische Königspaar wird am 25. Februar Sankt Petersburg besuchen. Das teilte die spanische Außenministerin Trinidad Jimenez am Montag während eines Treffens mit dem russischen Vizepremier Alexander Schukow in Moskau mit.

Wie Jimenez weiter ausführte, hoffe die spanische Seite, dass der Besuch die Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter anspornen werde. Auf der Reise nach Sankt Petersburg begleiten den spanischen König die Außenministerin und der Industrieminister. Jimenez äußerte ihre Hoffnung auf Treffen mit Top-Managern russischer Großunternehmen im Rahmen dieses Besuchs.

Schukow versicherte, die russische Seite werde sich bemühen, solche Treffen zu organisieren. Er verwies darauf, dass der spanische Premier Jose Luis Zapatero zum Sankt Petersburger Wirtschaftsforum im Juni erwartet wird. Spanien solle beim kommenden Wirtschaftsforum „als unser Hauptpartner agieren“, betonte der russische Vizepremier. „Es ist sehr erfreulich, dass das Russland-Jahr in Spanien und das Spanien-Jahr in Russland vor dem Hintergrund sehr guter Beziehungen zwischen beiden Ländern sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft beginnt“, fügte er hinzu.

Im Dezember waren zwei russische Diplomaten aus Spanien und zwei spanische Diplomaten aus Russland „wegen Spionageverdacht“ ausgewiesen worden. Beide Seiten versicherten zugleich auf hoher politischer Ebene, dass sich dieses Ereignis in keiner Weise auf die bilateralen Beziehungen auswirken werde.

Russland wird vorerst keine spanischen Staatspapiere kaufen. Das teilte der russische Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin am Dienstag mit. „Zunächst muss man die Situation verfolgen“, sagte er zu Journalisten. Mittel aus den russischen Staatsfonds können in Schuldpapiere der Regierungen Österreichs, Belgiens, Großbritanniens, Deutschlands, Dänemarks, Kanadas, Luxemburgs, der Niederlande, der USA, Finnlands, Frankreichs und Schwedens investiert werden.

Wie Kudrin betonte, nimmt Russland im Rahmen des internationalen Systems zur Förderung der Finanzsicherheit an IWF-Programmen teil, unter anderem im Rahmen des Abkommens über die Anleihen. Über diese Programme beteilige sich Russland auch an den Antikrisenprogrammen. Kudrin schloss nicht aus, dass Russland seine Teilnahme an den internationalen Programmen verstärken werde.

Im Januar hatte Spanien fünfjährige Staatsobligationen in einem Gesamtwert von drei Milliarden Euro auf den Markt gebracht. Zuvor hatte die spanische Finanzministerin Elena Salgado erklärt, der spanische Banksektor brauche keine zusätzliche Regierungsunterstützung und das Land keine Finanzhilfe der EU.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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