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Seltener Fund in Kaliningrad: Bernstein von mehr als zwei Kilo

Von   /  2. November 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Einen 2,172 Kilo schweren Bernstein-Klumpen haben Fachleute im Vorkommen  Primorski in der Nähe der Siedlung Jantarny (in der russischen Exklave Kaliningrad) entdeckt. Das teilte der amtierende Generaldirektor des Bernsteinkombinats Kaliningrad Juri Muchin mit, ohne das Entdeckungsdatum zu nennen.

Zum ersten Mal seit der Gründung des Kombinats im Juni 1947 weihten die Priester der russisch-orthodoxen Diözese Kaliningrad den Beginn des Arbeitsjahres 2010 im Kombinat, berichtete Juri Muchin. Deshalb beschloss die Belegschaft des Betriebes, dem seltenen Fund den Namen „Patriarch“ zu geben, erklärte er. „Jetzt hoffen wir, dass wir derartige Edelsteine regelmäßig und öfter finden“, hieß es.

Laut Expertengutachten hat dieser Bernstein-Klumpen mindestens 50 Millionen Jahre im Boden gelegen. Das letzte Mal wurden so große Bernsteine in dieser Gegend vor 15 Jahren entdeckt. Ein Bernstein, der mehr als ein Kilo wiegt, gilt als Edelstein. Experten vom Staatlichen Fonds für Edelmetalle und Edelsteine Russlands werden die Entscheidung treffen, wo dieser Fund aufbewahrt werden soll. Vorläufig wird der „Patriarch“ im Kombinatslager rund um die Uhr bewacht.

Das bei Jantarny gelegene Bernstein-Vorkommen im Gebiet Kaliningrad verfügt über mehr als 90 Prozent aller erkundeten Bernsteinvorräte der Welt. Im Juni 1947 wurde hier ein Kombinat für Bernstein-Produktion errichtet. In den 50er Jahren wurden Technologien für Bernsteinbearbeitung gemeistert und moderne Produktionsausrüstungen erworben. Das Bergstein-Kombinat Kaliningrad ist das einzige russische Unternehmen, das Bernstein industriemäßig gewinnt und verarbeitet.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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