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Schweden legt Geheimdokumente zum Zerfall der Sowjetunion offen

Von   /  7. März 2011  /  Keine Kommentare

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rian.- Geheimdokumente, die Berichte schwedischer Diplomaten über die Situation in der ehemaligen Sowjetunion in den Jahren 1989 bis 1991 enthalten, werden am heutigen Donnerstag auf der Webseite des schwedischen Außenministeriums veröffentlicht.

Wie es auf der Webseite hieß, umfassen die Dokumente rund 400 Seiten, die in den diplomatischen Vertretungen Schwedens in Moskau, Leningrad, Tallinn und Riga verfasst wurden und in denen die Ereignisse analysiert werden, die dem Zerfall der UdSSR vorangegangen waren.

Damit wolle das Ministerium „einen Beitrag zu den historischen Nachforschungen leisten“. In den Dokumenten gehe es unter anderem um die Reaktion des schwedischen Staates auf die Erlangung der Selbständigkeit seitens der baltischen Länder Lettland, Litauen und Estland.

Ein geringer Teil von Dokumenten bleibe allerdings weiterhin unter Verschluss, hieß es. Es handle sich dabei um Texte, die Informationen von Vertretern aus Drittländern, d. h. nicht aus Schweden und den ehemaligen Unionsrepubliken enthalten.

Der Veröffentlichung wird ein Seminar im Institut für außenpolitische Studien in Stockholm gelten, an dem Ex-Außenminister Carl Bildt sowie schwedische Botschafter teilnehmen, die Ende der 80-er und Anfang der 90-er Jahre in der damaligen UdSSR gearbeitet haben.

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 7 Jahren vor auf 7. März 2011
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  • Zuletzt geändert: März 7, 2011 @ 2:58 pm
  • Rubrik: Nachbarn, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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