Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Armee - Militär  >  Aktuelle Artikel

Russischer Mistral-Hubschrauberträger läuft in Frankreich vom Stapel

Von   /  17. Oktober 2013  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

rian.- Der Rumpf der „Wladiwostok“, dem ersten russischen Hubschrauberträger vom Typ „Mistral“, wurde in der französischen Werft Saint-Nazaire zu Wasser gelassen, wie ein Vertreter des französischen staatlichen Unternehmens für den Bau von Kriegsschiffen DCNS RIA Novosti mitteilte.

Nach Worten einer Quelle  in der russischen Rüstungsindustrie ist geplant, dass das Schiff nach seiner Ankunft in St. Petersburg im Schiffbauwerk „Nördliche Werft“ nachgerüstet und bewaffnet wird. Nach den Probefahrten soll es am 1. November 2014 an die russische Kriegsmarine zur Bewaffnung der Pazifikflotte übergeben werden.

Der russische staatliche Waffenexporteur Rosoboronexport hatte im Juni 2011 mit DCNS einen Vertrag über den Bau der zwei ersten Hubschrauberträger des Typs „Mistral“ („Wladiwostok“ und „Sewastopol“) für die russische Kriegsmarine unterzeichnet. Das erste „Mistral“-Schiff soll 2014 in die Bewaffnung der russischen Flotte aufgenommen werden.  Der Gesamtwert des Vertrages betrug 1,2 Milliarden Euro. Die russische Vereinigte Schiffbaukorporation ist als Nachauftragnehmer der französischen Werft STX France in Saint-Nazaire am Geschäft beteiligt.

Ein Mistral-Schiff ist bei einer Wasserverdrängung von 21 300 Tonnen 210 Meter lang, 30 Meter breit und kann eine Geschwindigkeit von bis zu 19 Knoten erreichen. Die Besatzung besteht aus 160 Mann. Das Schiff kann 16 Hubschrauber, aber auch 13 Kampfpanzer oder 70 Fahrzeuge sowie eine 450-köpfige Landungstruppe aufnehmen. Russland will die Mistral-Schiffe mit den heimischen Hubschraubern vom Typ Ka-52 und Ka-29 ausstatten – jeweils acht Stück.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Mistral-Deal: Russland baut keine Hubschrauberträger

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Petersburger SKK-Komplex – Umbau oder Abriss?

mehr…