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Russische Marine bekommt zehn neue Kriegsschiffe

Von   /  31. Oktober 2010  /  Keine Kommentare

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Die russische Kriegsmarine wird in den nächsten zehn Jahren an die zehn neuen Ozean-Fregatten bekommen. Das teilte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums RIA Novosti am heutigen Freitag mit. Das erste Kriegsschiff der Ozeanzone – eine Fregatte des Projekts 22350 „Admiral Gorschkow ist bereit vom Stapel des Schiffbauwerkes „Nördliche Werft“ Petersburg laufen. Die Fregatte wird in das Arsenal der russischen Flotte aufgenommen. Im Moment wird noch ein weiteres Schiff dieses Projekts – die Fregatte „Admiral Kassatonow“ – gebaut.

„In den nächsten zehn Jahren wird die russische Kriegsmarine bis zu zehn Fregatten dieses Projekts bekommen. Die Kapazitäten der ‚Nördlichen Werft’ ermöglichen es, das mit Überzeugung zu sagen“, so der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur. Die Mehrzweck-Fregatte „Admiral Gorschkow“ soll bei der Marine den Dienst antreten. Bei der „Admiral Gorschkow“  handelt es sich um das erste für weltweite Einsätze bestimmte Kriegsschiff, das in Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion (1991) gebaut wurde.

Die Fregatte ist bei einer Wasserverdrängung von 4.500 Tonnen 130 Meter lang. An Bord sind acht Schiffsabwehr-Flügelraketen 3M55 „Oniks“, eine 130-mm-Kanone vom Typ A-192, ein U-Boot-Abwehrsystem „Medwedka-2″ sowie eine Flugabwehranlage Uragan. Zudem trägt die Fregatte einen Ka-32-Hubschrauber an Bord.

Zukünftig sollen alle vier Flotten Russlands (Nordflotte, Schwarzmeerflotte, Ostsee-Flotte und Pazifische Flotte) mit Fregatten des neuen Typs ausgestattet werden. Der Gesamtbedarf der Marine an derartigen Kampfschiffen wird auf 20 bis 30 geschätzt. Ein weiteres Schiff der neuen Klasse – die „Admiral Kassatonow“ – ist bereits in der Sewernaja Werft im Bau und soll im kommenden Jahr in See stechen.

Die Fregatte „Admiral Gorschkow“ ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Flugzeugträger, den Russland bereits 2004 ausgemustert und an Indien verkauft hatte. Dieser Flugzeugträger wurde in Vikramaditya umgetauft und wird jetzt im Auftrag Indiens im nordrussischen Sewerodwinsk modernisiert.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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