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RIA Novosti in Zahlen und Fakten: Zehn Jahre innovative Entwicklung

Von   /  6. Februar 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Nachrichtenagentur RIA Novosti, von der auch der „Herold“ einen Teil seiner Nachrichten bezieht, begeht 2013 das zehnjährige Jubiläum ihrer innovativen Entwicklung. 2012 hat sie sich als eine Medienunternehmensgruppe etabliert, die fünf unabhängige Medien vereinigt, die aber eng zusammenwirken. Außerdem gehören der Medienholding auch ein Verlagshaus, ein Netzwerk von Pressezentren in Russland und im Ausland sowie 47 bekannte Online-Nachrichtenseiten in 14 Sprachen an. Den Kern der Mediengruppe bildet die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

2012 arbeitete die RIA-Gruppe in sieben verschiedenen Formaten (Foto, Video, Audio, Text, Infografik, Info-Bildschirm, 3D-Bilder), veröffentlichte ihre Nachrichten auf sieben Plattformen (Website, Zeitung, Info-Bildschirm, Mobil-TV, Soziale Netzwerke, Apps für Tablet-PCs und Mobiltelefone), die für sieben Betriebssysteme (iOs, Android, Symbian, WP7, Bada, MeeGo, BlackBerry) geeignet sind.

RIA Novosti ist absoluter Spitzenreiter nach der News-Produktion. So erscheinen ca. 5000 Einheiten von News Content am Tag, die für verschiedene Plattformen und Formate geeignet sind. 2000 davon sind Textnachrichten. RIA Novosti hat die größte Fotoredaktion unter allen russischen Medien. Jeden Tag werden bis zu 600 Fotos veröffentlicht.

RIA Novosti ist stolz, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zur nationalen Host-Agentur und zum nationalen Foto-Pool der 22. Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi ernannt worden zu sein. Dabei wird ein großes Team von Reportern, Fotografen und anderen Medienexperten der RIA Novosti im Einsatz sein, das insgesamt 240 Mitglieder zählen wird.

Das gesamte Internet-Auditorium der RIA-Mediengruppe erreicht inzwischen 1,5 Millionen Benutzer. Die Webseiten der RIA-Gruppe zählen jeden Monat bis zu 20 Millionen Besucher. Laut einer Studie von TNS Russia (Stand: Dezember 2012) sind in allen russischen Städten mit 100 000 und mehr Einwohnern bis zu ein Viertel aller Internet-Nutzer Besucher von Webseiten der RIA-Gruppe.

Die Haupt-Website der RIA-Gruppe www.ria.ru wird jeden Monat im Durchschnitt von mehr als 55 Millionen Menschen besucht. Laut TNS Russia wächst das Auditorium der Website www.rian.ru nahezu doppelt so schnell wie das Auditorium von anderen News-Sites (um 17 Prozent gegenüber neun Prozent im Jahr 2012).

Die RIA-Gesamtbesucherzahl in den sozialen Netzwerken hat im Dezember 2012 drei Millionen übertroffen – mehr als bei allen anderen russischen Medien. In den sozialen Netzwerken ist die RIA-Mediengruppe auf mehr als 120 Kanälen präsent. Auf die Websites der RIA-Gruppe entfallen in den sozialen Netzwerken etwa zehn Prozent der gesamten Besucherzahl, auf manchen Sites erreicht der Anteil 15 Prozent. Etwa zehn Prozent der Besucher der Site www.ria.ru erreichen diese mit ihren Mobilfunkgeräten. Die Medienexperten von RIA Novosti erwarten einen wesentlichen Zuwachs dieser Gruppe von Usern im Jahr 2013.

Das Internationale Multimedien-Pressezentrum von RIA Novosti ist der absolute Spitzenreiter nach der Zahl der organisierten Pressegespräche in Europa. In den Räumlichkeiten von RIA Novosti finden jeden Tag bis zu 15 solcher Veranstaltungen statt, darunter Multimedia-Videobrücken, Talkshows, Rundtischgespräche usw. In den Räumlichkeiten von RIA Novosti werden bis zu 50 Prozent aller derartigen Veranstaltungen in Moskau ausgetragen.

Seit 2012 haben alle Unternehmen der RIA-Gruppe einen einheitlichen Nachrichtenstil. Dank der Erneuerung und Erweiterung ihres Angebots sind die Einnahmen der RIA-Gruppe 2012 um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.

Der RIA-Mediengruppe gehören an: die Nachrichtenagentur RIA Novosti, die Agentur für Wirtschaftsnachrichten PRIME, die Russische Agentur für rechtliche und gerichtliche Informationen (russ. Abk.: RAPSI), der Sportnachrichtenagentur R-Sport, die Analysen-Agentur RIA-Rating sowie das Verlaghaus „Moskowskije Nowosti“, das zwei Zeitungen in russischer und englischer Sprache veröffentlicht, ein Netzwerk von Pressezentren in Russland und im Ausland und nahezu 40 Abteilungen, die sich mit konkreten Projekten wie „Sozialer Navigator“, „Zentrum für Dokumentarfilme DOC“, „Russland in der Welt“ usw. befassen. Die Journalisten bzw. Projekte der RIA-Gruppe haben im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 70 Preise und Auszeichnungen erhalten – viel mehr als andere russische Medien.

„Seit 2012 entwickelt RIA Novosti ein umfassendes Aussende-System für verschiedene Zeitzonen, deren Einwohner vor allem ihre lokalen Nachrichten erhalten, die von unseren regionalen Kollegen vorbereitet werden“, sagte der Vizeleiter der Vereinigten Nachrichtenredaktion, Alexander Kuprijanow.

Die regionale Infrastruktur von RIA Novosti wurde 2012 weiter ausgebaut. Unter anderem wurden Websites in Tomsk und St. Petersburg geschaffen. 2013 sollen große Informationszentren in Wladiwostok, Krasnojarsk, Nowosibirsk, Tomsk, Rostow-am-Don, Krasnodar, Samara, Jekaterinburg und Nischni Nowgorod entstehen.

„Die Hauptseite von RIA Novosti wurde modernisiert und hat sich als ein richtig innovatives Medium etabliert“, so Irina Kedrowskaja. „Prinzipiell neu daran ist, dass diese Plattform den registrierten Benutzern gestattet, ihr eigenes Bild vom Tag zu erstellen. Unsere Leser haben die Möglichkeit, Informationen aus verschiedenen Quellen zu erhalten – unter anderem können sie eine bestimmte Redaktion aussuchen, Nachrichten nur aus der eigenen Region erhalten oder ihren eigenen Nachrichtenticker einrichten. Zudem haben unsere Leser neue interaktive Möglichkeiten. Sie können Kommentare zu Artikeln schreiben, auf „Like“- oder „Dislike“-Buttons klicken usw.“

Multimedia-Möglichkeiten

2012 wurden drei wichtige Websites der RIA Gruppe neu gestartet:

–    die Homepage von RIA Novosti;

–    die Webseite der Agentur für Wirtschaftsinformationen PRIME;

–    die Webseite des Internationalen Multimedia-Pressezentrums von RIA Novosti.

Außerdem wurden mehr als zehn andere große Online-Projekte umgesetzt, die Bereichen wie Sozial- und Bildungswesen, Sport und Geschichte gewidmet sind.

Ende 2012 hat die RIA-Gruppe mehr als 120 Kanäle in den sozialen Netzwerken eröffnet.  Im März 2012 erhielt RIA Novosti den Großen Preis beim Wettbewerb Runet-Blog für die Entwicklung sozialer Medien. Neben der russischen Sprache ist RIA Novosti in insgesamt sieben Fremdsprachen in sozialen Netzwerken präsent: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Arabisch und Persisch.

Die RIA-Novosti-Fotoredaktion ist mit ihren 38 fest angestellten Pressefotografen die größte in Russland. Außerdem gibt es ein großes Netz mit 200 Pressefotografen für ganz Russland. Fast in jeder russischen Region gibt es freiberufliche Fotografen, die für RIA Novosti arbeiten. Alle Pressefotografen von RIA Novosti in 49 Ländern wurden in den multimedialen Aspekten der Foto- und Videoaufnahme ausgebildet. Sie schicken professionelle Fotoreportagen in die Redaktion.

„Dank unseren hervorragend ausgebildeten Fotografen und vorhandenen Möglichkeiten können Pressefotografen von RIA Novosti in verschiedenen Genres der Fotografie experimentieren. Die Ergebnisse ihres Schaffens sind im neuen Fotoalbum ‘Interpretationen 2013‘ zu finden, das mehr als 300 der besten Werke umfasst, die von 30 Fotografen von RIA Novosti im Laufe des Jahres 2012 an verschiedenen Orten der Welt gemacht wurden“, so die Fotodirektorin von RIA Novosti, Anna Schpakowa.

2012 startete die Fotoredaktion von RIA Novosti die letzte Vorbereitungsphase zur Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Sotschi. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlieh RIA Novosti den Status der nationalen Host-Agentur und des nationalen Fotopools der Olympischen Winterspiele. Der Fotoband „Olympische Spiele in London im Objektiv der RIA-Novosti-Fotografen“ hat den Preis „Momente der Geschichte“ des Wettbewerbes „Patriot Russlands“ gewonnen.

Im vergangenen Jahr befasste sich RIA Novosti mit sozialen Bildungsprojekten. Dazu gehört der „Offene pädagogische Rat“, der dem modernen Bildungssystem gewidmet ist, in dessen Rahmen jede Woche die Talkshow „Schule.LIVE“ stattfindet.

2012 wurden in der Welt und in Russland wichtige historische Jubiläen begangen, darunter der 200. Jahrestag des Vaterländischen Krieges von 1812 und der 100. Jahrestag der Titanic-Tragödie. RIA Novosti startete anlässlich dessen die Sonderprojekte – „1812: Krieg und Frieden“ und „Titanic“.

Im vergangenen Jahr setzten die RIA-Novosti-Mediengrafiker mit einigen interessanten Projekten Meilensteine. Dazu gehörten das Sonderprojekt der Agentur R-Sport „Timeline der Olympischen Spiele in London“, das neue Design der RIA-Novosti-Webseite und die Gestaltung der mobilen Apps von RIA Novosti. Tolle Ergebnisse wurden bei grafischen Offline-Projekten wie dem „Blogger-Nichtforum“ erreicht.

Im Multimedia-Pressezentrum von RIA Novosti fanden im vergangenen Jahr mehr als 1600 Veranstaltungen statt. Im Pressezentrum finden regelmäßig Veranstaltungen des Zentrums für Dokumentarfilme DOC, RIA-Art und LektoRIA statt.

RIA-Art ist ein experimentelles Format, bei dem Pressekonferenzen, Vorführungen und Diskussionen mit Vertretern von Kino, Theater, Malerei und Foto stattfinden. LektoRIA ist ein Multimedia-Format der Berichtenden zu einem weiten Themenkreis – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kunst, Geschichte und Moderne.

Das Jahr 2012 war wichtig, um die Analyse-Ressourcen der RIA-Novosti-Gruppe aufzubauen. Es wurden wichtige soziale und wirtschaftliche Prozesse in der heutigen russischen Gesellschaft in Gang gesetzt, aber auch neue Informationstrends geschaffen, die deren Entwicklung beeinflussen.

2012 begann die Rankingagentur RIA Rating ihre Arbeit. Es wurde ein Internetportal gestartet, erste Kreditrankings wurden vergeben und zahlreiche analytische Projekte verwirklicht – etwa der Umwelt-Wirtschaftsindex der Regionen Russlands, eine „Umweltkarte Russlands“ und ein Ranking der russischen Regionen nach dem Lebensniveau.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1000 Menschen, darunter rund 400 Journalisten im RIA-Ausbildungszentrum ausgebildet. Der Unterricht wird sowohl von Spezialisten von RIA Novosti als auch von ausländischen Gastexperten aus dem Medienbereich gehalten.

Die Mitarbeiter von RIA Novosti veranstalten auch selbst Seminare, Trainings und Workshops. Im Laufe des Jahres wurden bei RIA Novosti mehr als 450 Mitarbeiter von Regionalzeitungen und Pressesprecher der Ministerien und Behörden ausgebildet.

2012 begann RIA Novosti den Übergang zum KPI-Leistungskennzahl-System nicht nur für die RIA-Novosti-Mediengruppe im Ganzen, sondern auch für einzelne Departements und Mitarbeiter. Im Laufe von mehreren Jahren hat RIA Novosti neue Projekte in die Wege geleitet und soziale und Wohltätigkeitsveranstaltungen organisiert.

„Meines Erachtens ist es für ein großes modernes Unternehmen ziemlich naheliegend, sich nicht nur in die Richtung Business und Technologien, sondern auch in Richtung soziale Verantwortung zu entwickeln. Unsere Leute sind nicht gleichgültig gegenüber den Problemen der anderen. Wir sind bereit, zu helfen. Manchmal muss man einfach die Bedingungen und die Möglichkeit dazu schaffen“, sagte Mironjuk.

„Die Diagnose, die es nicht gibt“ heißt ein großes Projekt über Autismus, das 2012 von RIA Novosti gestartet wurde. Im Laufe des Jahres fanden bei RIA Novosti Seminare, Vorlesungen, Workshops, Diskussionen und Treffen mit weltweit anerkannten Experten sowie Eltern und anderen Interessierten statt. Auf der Website von RIA Novosti sind Multiformat-Reportagen zum Thema Autismus unter Kindern und Erwachsenen zu finden.

Freiwillige – Mitarbeiter von RIA Novosti helfen alten Menschen, die in Seniorenheimen in den Dörfern Poretschje-Rybnoje und Woschtschaschnikowo im Gebiet Jaroslawl leben. Die Mitarbeiter von RIA Novosti besuchen sie regelmäßig und bringen Geschenke, gute Laune und Zeit für ein Gespräch mit.

Bei RIA Novosti arbeiten zehn Menschen mit Behinderungen: Kollegen mit ICP, Multipler Sklerose, Autismus u.a. Seit 2012 arbeiten sieben junge Menschen mit Behinderungen aus Woronesch für RIA Novosti. Sie arbeiten von Zuhause aus, redigieren Kommentare und antworten auf Leserfragen auf der Webseite ria.ru.

Ein russisch-schwedisches Wohltätigkeits-Projekt mit der Organisation „Tretiak bornhemsutbute“ wird von RIA Novosti bereits seit 17 Jahren koordiniert. In den Winter- und Sommerferien organisiert RIA Novosti  Reisen nach Schweden für mehr als 200 Kinder aus Heimen in Moskau, den Gebieten Nischni Nowgorod und Tula, der Republik Tschuwaschien, Saratow u.a. In schwedischen Familien lernen die Kinder die Traditionen des skandinavischen Landes. Sie besuchen Museen, Theater und besichtigen Sehenswürdigkeiten.

Regelmäßig veranstaltet RIA Novosti Aufräumaktionen (Subbotnik), Tanzworkshops und Sportwettbewerbe, zu denen auch Journalisten von außerhalb des Hauses eingeladen werden. Bei den Veranstaltungen kommen meistens 150 bis 200 Kollegen aus unterschiedlichen Medien zusammen.

Wie die Mitarbeiter von RIA Novosti betonen, ist der Subowski Boulevard 4 für sie nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Zuhause geworden. Hier wurden Freundschaften geschlossen. Die Mitarbeiter von RIA Novosti bringen ihre Kinder hierher zum Unterricht in verschiedenen Lerngruppen.

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  • Veröffentlicht: 6 Jahren vor auf 6. Februar 2013
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  • Zuletzt geändert: Februar 6, 2013 @ 2:19 pm
  • Rubrik: Medien, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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