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„Putins Koch“ als Drahtzieher brutaler Verbrechen beschuldigt

Von   /  23. Oktober 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Der Mulitmilliardär und enge Putin-Vertraute Ewgeni Prigoschin wurde am 22. Oktober von der kritischen „Nowaja Gazeta“ als Drahtzieher zahlreicher brutaler Verbrechen beschuldigt. Neben seiner führenden Rolle bei der Petersburger „Trollenfabrik“ und der russischen Söldnertruppe „Wagner“ soll Prigoschin Attentate und Morde auf oppositionelle Aktivisten und kremlkritische Blogger in Auftrag gegeben haben, schreibt Newsru.com

Wie der ehemalige „Mitarbeiter“ Prigoschins, Valeri Ameltschenko gegenüber der „Nowaja Gazeta“ sagte, wurden bei den Attentaten nebst brutaler Gewalt auch verschiedene Gifte angewandt, mit teilweise tödlicher Wirkung, deren Herkunft jedoch schwer feststellbar ist. Prigoschins Leute sollen sich auch auf dem Kiewer Maidan, im Donbass und Syrien eingemischt haben. Der Kreml gab sich gegenüber diesen Anschuldigungen unwissend. Ameltschenko „verschwand“, nachdem er sein Wissen der Zeitung weitegegeben hatte. Es ist unklar, ob er entführt oder getötet wurde, oder ob er zum Selbstschutz untergetaucht ist.

Ewgeni Prigoschin wurde dank seines von Putin geförderten Gastro-Unternehmens zum Mulimilliardär. Sein Konzern versorgt nicht nur den Kreml, sondern auch grosse Teile der russischen Armee. Er ist ausserdem auch der Besitzer des traditionsreichen „Jelisejewski“-Delikatessengeschäfts am Newski-Prospekt.

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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