Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Stadtnachrichten  >  Aktuelle Artikel

Prinz Philipp von Belgien in St. Petersburg

Von   /  6. April 2011  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

rian/eva.- Im Rahmen seiner Russland-Reise vom 3. bis 8. April kommt Prinz Philipp von Belgien auch nach St. Petersburg. Neben einem Empfang beim russischen Präsidenten Dmitri Medwedew ist auch ein Treffen mit dem russischen Industrieminister Viktor Christenko und dem Oberbürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin geplant.

Prinz Philipp soll von einer Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft und Handel seines Landes begleitet werden. An der wirtschaftlichen Mission sollen nach den Worten des Botschafters Guy Trouveroy rund 400 Personen teilnehmen, darunter Vertreter von 210 Firmen aus fast allen Wirtschaftsbereichen. Geplant seien rund 60 Veranstaltungen in Moskau und Sankt Petersburg. Es sollen mehr als 20 Vereinbarungen unterzeichnet werden. Unter anderem seien auch Termine mit den Chefs der führenden russischen Energiekonzerne – der Ölgesellschaft Lukoil und des Erdgaskonzerns Gazprom – vorgesehen.

Auch Außenminister Steven Vanackere soll den Kronprinzen nach Moskau begleiten. „Das Hauptziel seines (des Außenministers) Besuchs besteht in der Aufrechterhaltung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, aber er kommt auch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammen“, sagte der Botschafter.

Auf die Möglichkeit der Aufhebung der Visapflicht zwischen Russland und Belgien von Journalisten angesprochen, antwortete der Botschafter, dass dies demnächst nicht in Aussicht stehe. „Manche Staaten mögen solche Versprechen geben, aber ich denke nicht, dass das möglich ist“, fügte er an. Nach seinen Worten bemühen sich gegenwärtig die Schengen-Staaten, in der Frage der Visaerleichterung für Russland voranzukommen.

„Würde ich ausschließlich im Namen der belgischen Botschaft sprechen, so denke ich nicht, dass es Probleme gibt, wenn es um Visa für Vertreter des russischen Unternehmertums geht. Solche Visa werden innerhalb von 48 Stunden erteilt“, sagte Trouveroy.

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Petersburger SKK-Komplex – Umbau oder Abriss?

mehr…