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Petersburger Polizistin bringt Liebhaber aus dem Gefängnis – und wieder zurück

Von   /  27. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Geschichte ist filmreif: Die Polizei-Majorin Jana Antonowa lernt 2009 im Verlauf von Ermittlungen den wegen Raubüberfalls und Diebstahls gesuchten Michail Birjukow kennen. Nach seiner Verurteilung beklagt sich Birjukow bei Antonowa, er werde im Strafvollzug schikaniert und regelmässig in den Karzer gesteckt.

Aus Mitleid holt die Polizistin mit gefälschten Dokumenten und unter dem Vorwand, den Häftling in ein anderes Gefängnis zu überführen, aus dem Knast. Birjukow lebt fortan mit seiner Befreierin in einer gemeinsamen Wohnung, doch beginnt Antonowa bald zu verstehen, dass er sie ausgenutzt hat. Er wird grob und weigert sich trotz ihrer Aufforderung, ins Gefängnis zurück zu kehren.

Zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt

Schliesslich verschwindet er, und Antonowa entschliesst sich, bei der Polizei ein Geständnis abzulegen und ihre Kollegen um Hilfe zu bitten. Diese können den schlafenden Birjukow in der Wohnung überwältigen und ihn zurück ins Gefängnis bringen.

Gestern ist Antonowa nun zu einer Haftstrafe von 20 Monaten verurteilt worden – das, obschon sie ihre Tat gestanden und sich selbst bei der Polizei angezeigt hat. Laut ihrer Mutter wird sie das Urteil anfechten und auf mildernde Umstände plädieren.

www.kommersant.ru

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 27. Februar 2010
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  • Zuletzt geändert: Februar 27, 2010 @ 3:29 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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