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Peterhof: Waffen gesucht – Krokodil gefunden

Von   /  19. Januar 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Bei einer Hausdurchsuchung in Peterhof machten Polizisten einen mysteriösen Fund: Anstelle eines illegalen Waffenlagers stiessen sie im Keller des Hauses an der Adresse Uliza Schachmatowa 14 ein einbetoniertes Bassin mit einem über zwei Meter grossen Krokodil.

Wie sich später herausstellte, handelt es sich um ein Nilkrokodil, das der Besitzer vor zehn Jahren angeschafft und aufgezogen hatte. Solche Krokodile werden bis zu fünf Meter gross und verzehren bis zu 30 Kilogramm Fleisch bei einer Fütterung. Nilkrokodile gelten als gefährlich, da sie sowohl zu Land wie auch im Wasser sehr schnell sind. Wie Fontanka.ru schreibt, hätte das Reptil bei einer Freilassung die Distanz zur Zarenresidenz Peterhof innerhalb weniger Minuten erreicht.

Die Durchsuchung des Hauses galt dem Leiter der kriegspatriotischen Organisation „Roter Stern“ Pawel Baranenko. Unter anderem veranstaltet sie so sogenannte „Reenactments“, Nachstellungen berühmter Schlachten in der Region von Petersburg, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Baranenko war zuvor schon mehrmals wegen illegalem Waffenbesitz bestraft worden, diesmal fand man unter anderem eine scharfe Minenwerfergranate sowie zahlreiche mit Schwarzpulver gefüllte 37mm-Hülsen.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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