Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Ticker  >  Aktuelle Artikel

Mutmaßliche Mörder von Bernsteinzimmer-Restaurator gestellt

Von   /  2. Januar 2010  /  2 Kommentare

    Drucken       Email

rian- St. Petersburg. Zwei mutmaßliche Mörder des bekannten Restaurators Alexander Schurawljow sind in St. Petersburg gestellt worden.

Das teilte der Ermittlungsausschuss bei der russischen Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Schurawljow, der in den letzten Jahren Direktor der Galerie „Jantarny Dom“ (Bernstein-Haus) war, hatte die Arbeiten an der Wiederherstellung des legendären Bernsteinzimmers in Zarskoje Selo bei St. Petersburg geleitet.

Schurawljow war von den beiden am 21. Dezember im Treppenhaus unweit von seiner Wohnung überfallen, niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Am 27. Dezember starb der Künstler in einem Krankenhaus. Er war 66 Jahre alt. Den beiden vorbestraften Tätern drohen je 15 Jahre Gefängnis, sollte ihre Schuld bewiesen werden.

Im Jahr 1716 hatte König Friedrich Wilhelm I. von Preußen kunstvoll verarbeitete Bernsteinplatten dem russischen Zaren Peter I. geschenkt. 1755 wurde mit den Platten ein Zimmer im Großen Palast von Zarskoje Selo verkleidet. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Bernsteinverzierungen von deutschen Soldaten demontiert, verpackt und nach Königsberg gebracht, wo sich ihre Spur verliert. Die Suche nach dem Kunstwerk ist bislang ohne Ergebnis.

TEXT: RIAN

BILD: Wikimedia Commons

    Drucken       Email
  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 2. Januar 2010
  • Von:
  • Zuletzt geändert: Januar 2, 2010 @ 7:25 pm
  • Rubrik: Ticker

2 Kommentare

  1. realsatire sagt:

    Ach nee – ich hoffe das Das Bernsteinzimmer Original nicht mehr auftaucht. Warum ?
    Na die restaurierte Version teileweise von Ruhrgas bezhalt hat und künstlerisch wie optisch einen ähnlichen Eindruck wie das Original verschaft und vor allem symbolisch einen Höheren Wert für die Deutsch-Russischen Beziehungen den das Original, das nur an Faschismuss, Krieg und Vertreibung erinnert.

    Einzig positiv – wenn das Original Auftaucht wäre dass das Ende der unzähligen (meiner Meinung nach bekloppten) Möchtegern Bersteinzimmersucher.

  2. Karl-Heinz Kleine sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir suchen seit einiger Zeit das Bernsteinzimmer in Wuppertal.Dies klingt für Sie vielleicht utopisch, aber der Kriegsverbrecher NS Gauleiter E.Koch war zu gierig, als das er diese Kostbarkeit in Königberg zu gelassen hätte. Außerdem wollte er nicht mit Göring und anderen teilen.
    Wenn Sie die Biographie von Koch lesen, werden Sie sehen, dass er in Wuppertal geboren ist, zur Schule geganen ist und bis 1928 Reichsbahnbeamter war.

    Vielleicht kann ich Ihnen in absehbarer Zeit die Kisten mit dem Bernsteinzimmer übergeben.
    Mit freundlichen Grüßen

    Karl-Heinz Kleine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

WM2018: Peruanische Taschendiebe verurteilt – mit Hilfe von Google-Übersetzer

mehr…