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Mathematik-Genie aus Petersburg mit Millenium-Preis ausgezeichnet

Von   /  19. März 2010  /  Keine Kommentare

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Der russische Mathematiker Grigori Perelman ist jetzt vom Clay-Institut für Mathematik im US-Bundesstaat Massachusetts mit dem Millennium-Preis ausgezeichnet worden, der mit einer Million Dollar dotiert ist. Wie das Institut mitteilt, wird damit der von ihm vorgeschlagene Beweis für Poincares Hypothese geehrt. Dies ist eine der sieben Aufgaben, für die das Institut den Millennium-Preis zuerkennt. Die Liste wurde 2000 zusammengestellt.

„Der Beweis von Poincares Hypothese bildet den Abschluss der seit rund einem Jahrhundert dauernden Suche nach der Lösung dieser Aufgabe“, stellt der Institut-Präsident James Carlson in der Mitteilung fest. „Dies widerspiegelt einen bedeutenden Fortschritt in der Geschichte der Mathematik.“

Die Hypothese war vom französischen Wissenschaftler Henri Poincare 1904 erstmals formuliert worden. Perelmans Studie mit dem Beweis wurde 2002 veröffentlicht.

2006 wurde Perelman für die gleiche Leistung die Fields-Medaille – die Internationale Medaille für herausragende Entdeckungen in der Mathematik – zuerkannt. Der Wissenschaftler weigerte sich jedoch, die höchste internationale Mathematiker-Auszeichnung entgegenzunehmen.

Perelman lebt in St. Petersburg und ist durch seine kategorische Verweigerung jeglicher Kontakte mit der Presse und öffentlicher Auftritte bekannt. Das Clay-Institut teilt nicht mit, ob der Wissenschaftler die neueste Auszeichnung angenommen hat oder nicht.

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 19. März 2010
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  • Zuletzt geändert: März 19, 2010 @ 2:28 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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