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„Marsch gegen den Hass“ 2018 ohne Festnahmen

Von   /  7. November 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Am 4. November, dem „Tag der Einheit“ versammelte sich auf der „Strelka“ auf der Wassili-Insel eine Gruppe von rund 20 Personen, um gegen Nazismus und Fremdenhass zu demonstrieren. Laut Fontanka.ru wurde die ungenehmigte Kundgebung von einer zehnfachen Übermacht der Polizei bewacht, jedoch kam es zu keinen Festnahmen. Nachdem sich die TeilnehmerInnen versammelt hatten, marschierten sie friedlich und ohne politische Losungen und Transparente zum Sacharow-Platz, wo sie Porträts von Opfern rechtsradikaler Gewalt entfalteten.

Der „Marsch gegen den Hass“ wird seit 2004 veranstaltet, nachdem der Menschenrechtler und Ethnologe Nikolai Girenko von Neonazis ermordet wurde. Wie jedes Jahr fand am 4. November in Moskau der „Russische Marsch“ statt, an dem sich jeweils die Mitglieder verschiedener rechtsradikaler und nationalistischer Organisationen versammeln. Dabei war es zu insgesamt sechs Festnahmen gekommen. Insgesamt hatte die Moskauer drei Veranstaltungen mit rund 13.000 Personen genehmigt.

www.fontanka.ru

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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