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Lettlands Außenminister bleibt trotz chauvinistischer Aussage im Amt

Von   /  11. November 2010  /  Keine Kommentare

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Gebürtige Russen verdienen nicht die gleiche ärztliche Behandlung wie die Letten. Die menschenverachtende Einstellung, die einem westeuropäischen Top-Politiker das Amt gekostet hätte, hat für Lettlands Außenminister Girts Valdis Kristovskis keine Konsequenzen. Am Dienstag gewann Kristovskis, der erst seit 3. November im Amt ist, das von der Opposition angeregte Vertrauensvotum im Parlament (Saeima). Für die Entlassung des Außenministers stimmten nur 36 der 100 Abgeordneten, 51 waren dagegen, 13 enthielten sich der Stimme.

Der Misstrauensantrag war von der Opposition eingebracht worden – als Reaktion auf die Internet-Veröffentlichung eines E-Mail-Briefwechsels zwischen Kristovskis und einem in den USA lebenden Arzt, in dem Kristovskis dessen Meinung teilte, Russen dürfe nicht die gleiche ärztliche Behandlung wie Letten zukommen. Kristovskis bezeichnete die Veröffentlichung als Provokation, hat die Zitate jedoch nicht direkt dementiert.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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