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Lettischer Minister gesteht falsche Staatspolitik gegenüber Russischsprachigen ein

Von   /  23. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Laut dem lettischen Justizminister Marek Seglins ist die in den vergangenen 20 Jahren, seit dem Erreichen der Unabhängigkeit betriebene Staatspolitik gegenüber den russischsprachigen Einwohnern des Landes falsch gewesen. „Hier leben viele Russen. Die meisten von ihnen sind hier geboren. Sie haben das gleiche Heimatland, wie ich, und sie werden hier weiter leben und nicht auswandern. Wir müssen gut nebeneinander leben. Es kommt darauf an, dass sich diese Menschen, welcher Nationalität auch immer, in ihrem Heimatland nicht fremd fühlen“, sagte Seglins am Donnerstag in einem Interview mit dem Radiosender Baltcom.

In Lettland leben 2,3 Millionen Menschen. 44 Prozent der Bevölkerung sind russischsprachig. Russisch hat den Status einer Fremdsprache in Lettland. Mehr als 350 000 Einwohner, vorwiegend russischsprachige, gelten als Nichtbürger. Das sind ehemalige Bürger der Sowjetunion, die bis jetzt keine lettischen Pässe bekommen haben. Der wesentlichste der mindestens 80 Unterschiede zwischen dem rechtlichen Status der Bürger und dem der Nichtbürger besteht darin, dass die Nichtbürger nicht an Wahlen teilnehmen dürfen.

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 23. Februar 2010
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  • Zuletzt geändert: Februar 23, 2010 @ 11:57 am
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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