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Leiche des vemissten karelischen Menschenrechtlers Andrei Kulagin entdeckt

Von   /  23. Juli 2009  /  Keine Kommentare

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rian/eva.- Genau eine Woche nach dem Mord an der tschetschenischen Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa ist der vermisste Menschenrechtler Andrej Kulagin aus der russischen Teilrepublik Karelien (Russlands Nordwesten) tot aufgefunden worden.  Das berichtet die offizielle Webseite der interregionalen gesellschaftlichen Organisation „Gerechtigkeit“ am Mittwoch.

Die Leiche Kulagins wurde zwei Monate nach seinem Verschwinden in einer Sandgrube entdeckt. Laut der Mitteilung hatte Kulagin seit dem 14. Mai als vermisst gegolten. Er habe am späten Abend sein Haus verlassen, um sich zu einem telefonisch vereinbarten Treffen zu begeben. Der Taxifahrer, der Kulagin zu einem wichtigen Treffen in einem Cafe brachte, das Kulagin telefonisch vereinbart hatte, sah ihn als letzter.

Kulagin hatte die karelische Zweigstelle der „Gerechtigkeit“ seit ihrer Gründung im Jahr 2007 geleitet. Er hatte sich für humanere Haftbedingungen eingesetzt und mehrmals die Arbeitsbesserungskolonien in Karelien für Wohltätigkeitszwecke besucht. Die Aktivisten der Organisation fordern ein objektive und effektive Untersuchung von Kulagins Tod.

Mittlerweile wurde ein weiteres Mitglied der Organisation von Unbekannten verprügelt und schwer am Kopf verletzt. Andrei Karasew hatte sich für „Gerechtigkeit“ gegen Korruption engagiert. Bei der Menschenrechtsorganisation spricht man mittlerweile von einer regelrechten „Jagd“ auf die Mitglieder.

Bild: www.s-pravdoy.ru

www.s-pravdoy.ru

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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