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Kein Lebenszeichen von der „Arctic Sea“

Von   /  11. August 2009  /  1 Kommentar

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rian.- Mit dem Schiff „Arctic Sea“, das vermutlich im Atlantik vor der portugiesischen Küste verschwand, gibt es immer noch keine Funkverbindung. Das teilte der Sprecher des Betreiberunternehmens „Solchart Arkhangelsk Lt.“ (Archangelsk)  mit. Laut dem Sprecher war der Inlandsgeheimdienst FSB darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass der Funkverkehr mit dem Schiff am 1. August abgebrochen war.

Der mit Holz beladene Frachter mit einer 15-köpfigen russischen Besatzung war am 22. Juli aus dem finnischen Hafen Jakobstad (Pietarsaari) ausgelaufen. Der Gesprächspartner der Agentur bestätigte die Information über den merkwürdigen Zwischenfall mit der „Arctic Sea“ auf der Ostsee vor der schwedischen Küste.

Zielhafen Bejaia in Algier

Laut Medienberichten waren als Polizisten verkleidete Unbekannte am 24. Juli an Bord gegangen. Sie sollen den Mannschaftsmitgliedern die Hände gebunden, das Schiff zwölf Stunden lang durchsucht und es verlassen haben, ohne etwas mitzunehmen. „Die Besatzung setzte sich mit dem Reeder in Verbindung und informierte ihn über den Zwischenfall vor Schwedens Küste“, sagte der Sprecher.

Laut dem Redakteur der Website Sovfracht Maritime Bulletin, Michail Woitenko, sollte die „Arctic Sea“ am 4. August im algerischen Hafen von Bejaia einlaufen, sei jedoch am 28. Juli buchstäblich verschwunden. Es gäbe keine Funkverbindung zum Schiff und weder der Schiffsbesitzer noch die Familienangehörigen noch Lloyd (freiwillige Reedervereinigung) besäßen Angaben über seinen Verbleib.

Das Frachtschiff wurde 1991 gebaut, auf den Namen „Ochotskoje“ getauft und später in „Arctic Sea“ umbenannt. Es hat eine Wasserverdrängung von 4760 Tonnen und fährt unter maltesischer Flagge.

Bild: US-Navy/ Wikimedia Commons

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. realsatire sagt:

    Die Spekulationen schiessen ins Kraut –

    z.B:

    – Alles nur ein Vorwand für 4 Russische Marineeinheiten bei Gibraltar ein bischen auf die Suche vor Portugal zu gehen, wo geread auch Natomanöver stattfinden.

    – Neues Bermudadreieck vor Portugal

    – Drogenschmuggel bzw. andere Probleme unter Banditen

    das es ggf. einfach ein altes Schiff war das im Sturm gesunken ist glaubt nach dem Vorfall bei Oeland eh keiner mehr.

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