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Jelzin-Bibliothek eingeweiht

Von   /  28. Mai 2009  /  Keine Kommentare

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Lena Dethlefs, mm – Präsident Dimitri Medwedew gab sich zum Stadtgeburtstag am Mittwoch die Ehre und weihte die Boris-Jelzin Gedenkbibliothek ein. Im renovierten Gebäude der Synode – gegenüber dem ehernen Reiter – warten ab sofort mehr als 40 000 Bücher über die Geschichte des zaristischen Russlands, der Sowjetunion und des heutige Russland auf die Besucher. Die Idee zur Gründung der Bibliothek kam Wladimir Putin während seiner Amtszeit als Präsident. Ein wichtiger Vorteil gegenüber den Präsidentenbibliotheken der USA liegt in ihrer Digitalisierung.

„Der Respekt vor unserer Geschichte und unseren Werten ist ein unabänderliches Ziel des Staates“, erklärte Medwedew während der feierlichen Zeremonie in den ehemaligen Senats und Synodengebäuden. Die weitläufige Bibliothek bietet diverse Räume für Konferenzen, Seminare und Ausstellungen. Zusätzlich ist in der Zentrale ein Raum für den Staatschef eingerichtet. Hier kann der Präsident ab sofort historische Auskünfte beziehen und Arbeitstreffen abhalten.

Der Zugang zu den Materialen der Bibliothek ist nach Freischaltung unter anderem über das Internet möglich. Bis Dahin können interessierte Bürger aber schon im geräumigen Lesesaal Platz nehmen, die Atmosphäre genießen und natürlich die gesammelten Werke einsehen. Für die Bibliothek wurde ein Budget von mehr als 9 Milliarden Rubel eingerichtet.

Der erste russische Präsident Jelzin, nahm bis 1999 das höchste Staatsamt wahr. Er verstarb 2007 im Alter von 76 Jahren.

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