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Hacker aus der Gruppe „Schaltai-Baltai“ sucht in Estland Asyl

Von   /  7. Februar 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Ein Mann namens Alexander gab in einem Interview mit der „Financial Times“ bekannt, er werde in Estland Asyl beantragen. Alexander gab sich aus als Partner des in Russland verhafteten Hackers Wladimir Anikejew und legte als Beleg ein Bild vor, das ihn zusammen mit Anikejew zeigt.

Der Zeitung gegenüber gab Alexander weiter an, er habe Anikejew 2003 in St. Petersburg kennengelernt und sich seit dann an der Tätigkeit der Hackergruppe „Schaltai-Baltai“ beteiligt, die elektronische Postfächer prominenter Personen knackte und die Inhaber unter Androhung der Veröffentlichung kompromittierender Information erpresste.

Des weiteren erzählte Alexander, der die meiste Zeit in der Ukraine lebte, er sei im Dezember zu einem weiteren Treffen in Russland aufgefordert worden, sei aber aus Misstrauen nicht erschienen. Später stellte sich heraus, dass Anikejew zu diesem Zeitpunkt bereits in Haft war.

Neben Anikejew waren drei weitere Personen durch den russischen Geheimdienst FSB verhaftet worden, die im Verdacht stehen, der Hackergruppe „Schaltai-Baltai“ angehört zu haben. Zwei gehören dem Geheimdienst an, der dritte arbeitete beim russischen Software Kaspersky.

Als einer der Gründe für das Zuschlagen des Geheimdienstes wird die Möglichkeit genannt, die Hacker hätten sich zu nahe an den russischen Verteidigungsminister Schoigu und seinen Bekanntenkreis herangewagt hätten. Als offizielles Motiv wird der Verdacht genannt, die Hackergruppe hätte möglicherweise die amerikanischen Präsidentschaftswahlen manipuliert.

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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