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Geldautomaten-Virus sorgt für Unruhe

Von   /  30. März 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Zur Panik um den Computer-Virus „Conficker“ und seinen befürchteten Ausbruch am 1. April hat sich in den vergangenen Tagen ein neues Problem gesellt. Es betrifft jeden, der eine Bankomat-Karte besitzt: der Geldautomatenvirus „Trojan.Skimer“. Die Antivirus-Überwachung der Firma „Doktor Web“ hat gemeldet, dass ein Teil der russischen Bankomaten von diesem Virus befallen ist, schreibt „Moi Rayon“.

Setzten Virenschreiber früher allenfalls Banksysteme für eine gewisse Zeit ausser Gefecht, so will der Autor dieses elektronischen Schädlings den Bankkunden direkt an die Brieftasche und ist offenbar fähig, die vom Geldautomaten verwalteten Konti einfach leer zu räumen. Der Trojaner kann Passwörter und Kontonummer der Kunden sammeln und sie an den Betrüger weiter geben.

Da die Betriebssysteme der Bankomaten in der Regel nicht mit dem Internet verbunden sind, schränkt sich der Kreis der möglichen Virenverbreiter auf Bankenmitarbeiter oder andere Personen ein, die Zugang zur Software haben. Zur Risikogruppe sollen in erster Linie Automaten der Marke Diebold gehören – das sind ungefähr ein Drittel aller Bankomaten in Russland.

www.mr7.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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