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Gedenktafel erinnert an den deutsch-russischen Bildhauer Robert Bach

Von   /  9. Februar 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- An der zweiten Linie auf der Wassili-Insel wurde heute eine Marmortafel angebracht, die an den Bildhauer Robert Bach (1859-1933) erinnert, der vor 150 Jahren geboren wurde. Im zu Ehren wird vom 18. Februar bis 8. März 2009 die Ausstellung «Die Familie Bach an der Akademie der Künste» gezeigt. Die russlanddeutsche Künstlerdynastie der Bachs nimmt mit Robert-Heinrich Bach ihren Anfang, der in den 1830er Jahren von Riga nach St. Petersburg übersiedelte, seinen Namen russifizieren liess und an der Kaiserlichen Akademie der Künste Bildhauerei studierte.

Der Künstler und Lehrer hatte fünf Söhne, die beruflich die Richtung ihres Vater einschlugen und ein umfangreiches Schaffen hinterliessen: Konstantin war Maler und Zeichner und fertigte Entwürfe für die Imperiale Porzellan-Manufaktur an. Evgenij und Alexander Bach planten als Architekten eine Reihe von Bauwerken in Petersburg und Puschkin. Nikolai, der jung starb, betätigte sich wie sein Bruder und Robert als Bildhauer.

Robert Bach schuf unter anderem das bekannte Puschkin-Denkmal in der Nähe des ehemaligen Imperialen Lyzeums von Zarskoe Selo und das Glinka-Standbild auf dem Petersburger Theaterplatz. Die Ausstellung zeigt neben Skulpturen auch Zeichnungen und Architektur-Projekte aus dem Archiv der Akademie der Künste und privaten Sammlungen. Museum der Russischen Akademie der Künste. Universitetskaja nab. 17. Eintritt: 30-100 Rubel, Tel. 323-35-78.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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