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Fotografieren und Filmen in der Petersburger Metro wieder verboten

Von   /  12. März 2012  /  Keine Kommentare

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eva.- Gemäss den neuen Richtlinien über das Verhalten in der Petersburger Metro ist die vor drei Jahren liberalisierte Regelung zum Fotografieren und Filmen wieder rückgängig gemacht worden. Das entsprechende Gesetz war im Herbst im Parlament genehmigt und vor zehn Tagen vom Gouverneur Georgi Poltawtschenko unterschrieben worden, schreibt Fontanka.ru.

2009 war auf das Begehren von Tourismusvertretern, Fotografen und Stadtbewohnern hin, das Fotografieren und Filmen ohne Blitzlicht oder Lampe erlaubt worden. Das schien logisch, da in Moskau Aufnahmen schon lange erlaubt sind und es keinen sichtlichen Grund für ein Verbot gibt.

Mit der neuen Regelung sind auch die Bussen kräftig erhöht worden. Zahlte man früher 300 bis 500 Rubel, so werden Verstösse heute mit einer Summe zwischen 500 und 3000 Rubel für Privatpersonen oder 10.000 bis 30.000 Rubel bestraft.

Bei der Metro versicherte man, das man während der Verhandlungen gegen diese Vorschrift aufgetreten sei – das Stadtparlament jedoch anders entschieden habe. Niemand kann einen Grund für diesen offensichtlichen Rückschritt nennen.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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