Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Ticker  >  Aktuelle Artikel

Finnische Taucher heben bei Aland-Inseln Flaschen mit 200 Jahre altem Champagner

Von   /  1. September 2010  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

Finnische Taucher haben am Mittwoch mit einer Operation zum Heben von Flaschen mit möglicherweise ältestem erhaltenem Champagner begonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Behörden der Aland-Inseln. Mitte Juli hatte eine Gruppe schwedischer Taucher bei der Untersuchung des Wracks eines alten Schiffes im finnischen Territorialgewässer im Raum der Aland-Inseln 70 Flaschen entdeckt.

Damals nahmen die Schweden eine Flasche mit. Weinexperten gelangten zum Schluss, dass es sich dabei um Ende des 18. Jahrhunderts hergestellten Schaumwein handelt, höchstwahrscheinlich aus der Produktion der legendären Firma „Veuve Clicquot“. Sollten Experten den Ursprung nachweisen, wird das Getränk als bislang ältester erhaltener Champagner anerkannt.

Fachleute vermuten, dass die Ladung von Schaumwein, der sich unter den russischen Aristokraten einer starken Nachfrage erfreute, für den Zarenhof in St. Petersburg bestimmt gewesen war. Die Ortsbehörden ordneten bereits an, einige Proben aus gefundenen Flaschen zu Tests nach Frankreich zu schicken. „Wir retten jetzt den wohl ältesten Champagner in der Welt“, sagte Rainer Juslin, Vertreter des Bildungs- und Kulturministeriums der Aland-Inseln. Der Fund liege auf dem Grund der Ostsee in etwa 50 Meter Tiefe. Als bislang ältester erhaltener Champagner wird vom Guiness-Buch der Rekorde der Perrier Jouet Jahrgang 1825 anerkannt.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Vermutlich Schiff der Flottille von Peter I. im Finnischen Meerbusen gefunden

    Drucken       Email
  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 1. September 2010
  • Von:
  • Zuletzt geändert: September 1, 2010 @ 10:04 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Russischer Admiral beschimpft Philosophen Kant

mehr…