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Estland befremdet über Iskander-Raketen im Nordwesten Russlands

Von   /  24. Juli 2010  /  Keine Kommentare

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RIAN – Nachdem der russische Heereschef die Aufstellung von Iskander-Kurzstreckenraketen im Militärbezirk St. Petersburg bekannt gegeben hat, zeigt sich der estnische Verteidigungsminister Jaak Aaviksoo befremdet.

„Vor dem Hintergrund der heutigen Beziehungen zwischen Russland und der Nato ist dieser Schritt für uns unverständlich“, sagte Aaviksoo.

Die Nato wolle sich mit Russland verständigen, sei aber nicht naiv. „Deshalb wurden wir von Moskaus Entscheidung nicht überrascht, Iskander-Raketen im Gebiet Kaliningrad zu stationieren“, so der estnische Verteidigungsminister.

Von Kaliningrad hatte der russische Heereschef Alexander Postnikow in seinem Interview am Samstag allerdings nicht gesprochen. Diese Ostsee-Exklave ist eigentlich kein Teil des Militärbezirkes St. Petersburg, dem neben der Newa-Stadt und ihrer Umgebung auch die Gebiete Murmansk, Nowgorod, Archangelsk, Wologda und Pskow sowie die Teilrepubliken Karelien und Komi angehören. Für Kaliningrad ist die Ostseeflotte zuständig, die über ihre eigenen Landstreitkräfte verfügt.

Dass Iskander-Raketen im Gebiet Kaliningrad aufgestellt werden könnten, hatte zuvor Präsident Dmitri Medwedew angekündigt. Das sei eine mögliche Reaktion auf die US-Raketen in Polen.

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