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Deutscher Konzern BASF plant neue Produktionsanlage in Sibirien

Von   /  13. November 2017  /  Keine Kommentare

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spn.- Der deutsche Chemiekonzern BASF hat vor, ein neues Werk in Sibirien zu errichten. Dies berichtet die russische Zeitung „Kommersant“. Nach Informationen der Zeitung hat BASF vor, ab 2020 dort Trockenbaumischungen und Betonzusatzstoffe herzustellen. Zu diesem Zweck investiere der Konzern mehr als fünf Millionen Euro, so das Blatt. Eine genaue Summe wurde noch nicht bekanntgegeben.

Das Management des Unternehmens arbeite aktuell daran, einen genauen Standort in Russland auszuwählen. Bevorzugt wird laut dem Direktor für Baustoffe bei BASF, Sergej Wetlow, die Region Nowosibirsk. Dort gebe es ein gut entwickeltes Händlernetz. Wetlow ist überzeugt, dass die Produkte aus einem neuen Werk in Nowosibirsk besser an die Endkunden im Ural sowie in den Fernen Osten gelangen.

Zuvor war bekannt geworden, dass BASF eine Anlage für Bauchemie im russischen St. Petersburg offiziell in Betrieb genommen hatte. In der neuen Anlage werden Betonzusatzmittel hergestellt, darunter Additive auf der Basis von Ligninsulfonaten und Naphthalinsulfonaten sowie Additive basierend auf Polycarboxylatestern und Polyarylether. Dies ist die neueste BASF-Innovation für die Bauindustrie.

BASF vertreibt in Russland Spezialprodukte, Chemikalien, Öl und Gas sowie Lösungen für die Landwirtschaft. Beim Treffen mit Vertretern deutscher Geschäftskreise Mitte Oktober in Sotschi hatte der russische Präsident Wladimir Putin komfortable Bedingungen für die Arbeit von deutschen Firmen in Russland garantiert.

Der Staatschef versprach, dass Moskau in enger Kooperation mit den Geschäftskreisen den Rechtsrahmen dafür verbessern und überflüssige administrative Barrieren aufheben werde. Es würden auch zusätzliche Ressourcen in die Entwicklung der Infrastruktur investiert und neue Arbeitskräfte ausgebildet, so Putin damals.

www.sputniknews.com

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  • Veröffentlicht: 3 Tagen vor auf 13. November 2017
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  • Zuletzt geändert: November 13, 2017 @ 4:41 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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