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Der Ombudsmann für Menschenrechte sorgt für Zigaretten im Knast

Von   /  12. Februar 2009  /  Keine Kommentare

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mm,sglad: Igor Michailow ist der Ombudsmann für Menschrechte in St. Petersburg und bekommt regelmässig Notrufe aus den Untersuchungsgefängnissen. Doch mit dem Menschrecht auf „Tabak“ musster auch er sich zum Ersten mal auseinandersetzen.

Es begann mit einer Email. Valery, starker Raucher, setzte einen Hilferuf ab und beklagte sich, „Hilfe – in dem Gefängnisladen gibt es seit über einer Woche keine Zigaretten mehr zu kaufen. Sie können sich denken was ein solcher Mangel in einem Gefängnis für Folgen haben kann?“

Igor Mikhailov weiß, was der Mangel an Zigaretten in einem Untersuchungsgefängnis bedeutet und und er begann sofort, für Abhilfe zu sorgen. Er verständigte den zuständigen Chef der GUFSIN in St. Petersburg. Tatsächlich in dem betreffenden Untersuchungsgefängniss gabs z.Zt. keine Zigaretten. Aber nicht ein sadistische Neigung der Aufseher oder Verwaltung war die Ursache, sondern die Übergangszeit zum Jahresabschluss des Ladens hat die Versorgungslücke gerissen.

Die Leitung des Gefängnisses hat schnell reagiert und es gibt wieder 14 verschiedene Marken im Gefängnisladen.

Beleibt die Frage, ob alle Anfragen aus den Gefängnissen an den Ombudtsmann für Menschenrechte so schnell gelöst werden.

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