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Freundschaftsdenkmal soll Konkurrenzstreit zwischen Petersburg und Moskau beenden

Von   /  18. Dezember 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Ein witziges Denkmal soll der heimlichen Konkurrenz zwischen den beiden russischen Hauptstädten ein Ende setzen. Die Skulptur „Porebrik und Bordure“, das laut Delfi.ee an der Kreuzung des Moskauer Prospekts und der Aviazionnaja uliza in St. Petersburg platziert werden soll, symbolisiert die feinen Unterschiede im Sprachgebrauch der Moskauer und Petersburger.

Während die Moskauer für den Randstein (Bordstein, Kantenstein) das französischstämmige Wort „Bordjur“ (Bordure) verwenden, sagen die Petersburger „Porebrik“. Dieses Wortpaar ist eines der bekanntesten aus einer ganzen Reihe, welche die Bewohner der beiden Städte sofort erkennbar machen. So nennen die Moskaus zum Beispiel ein Weissbrot „Baton“, während die Petersburger „Bulka“ sagen.

Die Skulptur soll nach Angaben des städtischen Tourismus-Portals „Visit-Petersburg“ aus zwei gekreuzten Randsteinen von unterschiedlicher Farbe bestehen. Während der „Porebrik“ aus dem lichtarmen Petersburg grau sein wird, wird mit der moskauer „Bordure“ aus rotem Granit auf den Roten Platz angespielt.

www.delfi.ee

www.visit-petersburg.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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