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Denkmal für repressierte Katholiken bei St. Petersburg eingeweiht

Von   /  30. Oktober 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Ein Denkmal für die Katholiken der UdSSR, die zu Stalins Zeiten den politischen Repressionen zum Opfer gefallen sind, ist am Donnerstagabend auf dem Sankt Petersburger Lewaschowo-Gedenkfriedhof, auch Lewaschowo-Heide genannt, eingeweiht worden. Wie der Informationsdienst der Moskauer Erzdiözese der Gottesmutter am Freitag mitteilte, wurde die Einweihungszeremonie von Erzbischof Pavel Pezzi aus Moskau geleitet. Die Teilnehmer sind mit einer Kirchenprozession vom Gedenk-Glockenturm zum Denkmal gezogen, in dessen Nähe eine Liturgie gehalten wurde.

Der Ort Lewaschowo liegt 30 Kilometer nördlich vom historischen Stadtkern von Sankt Petersburg entfernt. In dem nächstgelegenen Wald waren Massengräber entdeckt worden. An dieser bis 1989 geheim gehaltenen Beerdigungsstätte ruhen die sterblichen Reste von rund 47.000 Menschen, die in der Zeit von 1937 bis 1954 ermordet wurden. Unter ihnen sind zwölf katholische Geistliche, die 1937 in einem Gefängnis von Leningrad (der Name von Petersburg zwischen 1924 und 1991) erschossen wurden. Die Opfer gehörten unterschiedlichen Glaubensbekenntnissen und verschiedenen Nationalitäten an.

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 30. Oktober 2010
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  • Zuletzt geändert: Oktober 30, 2010 @ 10:29 am
  • Rubrik: Ticker
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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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