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Denkmal für Opfer der Sinai-Flugzeugkatastrophe bei Petersburg eröffnet

Von   /  3. November 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Angehörige der Opfer der Flugzeugkatastrophe in Ägypten im vergangenen Jahr haben am Jahrestag im Petersburger Vorort Vsevoloschsk ein Denkmal eröffnet. Das Flugzeug, das vom Badeort Scharm El Scheich nach St. Petersburg unterwegs war, wurde durch eine Bombe zum Absturz gebracht. Dabei kamen insgesamt 224 Menschen ums Leben, die zu einem Grossteil aus Petersburg und dem Leningrader Gebiet stammten. An der Stelle, wo jetzt eine schlichte Grabplatte steht, sollen 224 Bäume gepflanzt und ein grösseres Denkmal errichtet werden.

Am 5. November findet am Mariinsky-Theater ein Gedenk-Konzert mit Valeri Gergiew statt. Allerdings hat das Konzert ausser dem Titel nichts mit der Angelegenheit zu tun. Weder sind Angehörige der Katastrophenopfer dazu eingeladen, noch erhalten sie einen Beitrag aus dem Erlös. Die Einnahmen fliessen in voller Höhe in die Kassen des Mariinsky Theaters, wie Fontanka.ru schreibt. Bereits im Juni hatte ein Gedenk-Konzert im BKZ-Konzertsaal stattgefunden, dessen Ticket-Erlös jedoch dem Fond „Flug 9268“ zur Unterstützung der Angehörigen und für den Bau des Denkmals gestiftet worden waren.

Der Ferienflieger mit der Flugnummer 9268 war am 31. Oktober über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Die Untersuchung ergab, dass im Gepäckraum eine Bombe explodierte. Darauf wurden vorerst sämtliche Flugverbindungen zwischen Russland und Ägypten eingestellt. Die 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder stammten aus Russland, der Ukraine und Weissrussland.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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