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Darf russische Eurovisionskandidatin nach Kiew reisen?

Von   /  15. März 2017  /  Keine Kommentare

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spn./eva.- Am 12. März wurde bekannt, dass die Sängerin Julia Samoilowa Russland am Eurovisionswettbewerb in Kiew vertreten wird. Die Sängerin sitzt seit ihrer Kindheit aufgrund einer Muskelatrophie im Rollstuhl und war bereits an der Paraolympiade von 2014 in Sotschi aufgetreten.

Doch mit ihrer Nominierung wurde bekannt, dass Samoilowa die Einreise in die Ukraine verweigert werden könnte, weil sie auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim gesungen hat, was die ukrainischen Behörden als widerrechtliches Überqueren der Staatsgrenze im Bestand einer organisierten Personengruppe einstuften.

Der Veranstalter des Eurovision Song Contest 2017 hat mit den ukrainischen Behörden vereinbart, die russische Teilnehmerin Julia Samoilowa aus der Einreise-Stopp-Liste zu streichen, berichtete die russische Zeitung „Iswestija“. Jon Ola Sand von den ESC-Organisatoren gab an, dass bereits seit vergangenem Sommer mit Kiew verhandelt werde.

„Der ESC versteht und achtet voll und ganz die Gesetze der Ukraine“, so Sand. „Wir führen seit dem vergangenen Juni einen sehr produktiven Dialog mit Kiew. Wie es das Reglement des Eurovision Song Contest vorsieht, hoffen wir, dass Kiew eine Lösung findet, damit jede Delegation aus jedem beliebigen Land zur Teilnahme an dieser Veranstaltung in die Ukraine kommen kann.“ Derweil hieß es, so die „Iswestija“, aus dem ukrainischen Organisationskomitee des Wettbewerbs, dass alle Verbote, die die russische Teilnehmerin betreffen, für die Zeit des ESC aufgehoben würden.

Der Eurovision Song Contest 2017 findet in Kiew statt, da im vergangenen Jahr bei diesem Wettbewerb die ukrainische Sängerin Dschamala gesiegt hatte. Die Halbfinal-Wettbewerbe des ESC sind für den 9. und 11. Mai geplant. Im Ergebnis der Auslosung wird Russland im zweiten Halbfinale auftreten. Das Finale ist für den 13. Mai anberaumt.

www.sputniknews.com

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  • Veröffentlicht: 5 Monaten vor auf 15. März 2017
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  • Zuletzt geändert: März 15, 2017 @ 3:29 pm
  • Rubrik: Nachbarn, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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