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Coronavirus: Blinder Alarm in St. Petersburg

Von   /  24. Januar 2020  /  Keine Kommentare

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eva.- Bei zwei im Petersburger Flughafen internierten Passagieren fielen die Untersuchungen zum neuen chinesischen Coronavirus negativ aus. Ein 20-jähriger Chinese und ein 23-jähriger Russe wurden am 22. Januar mit Grippe-Symptomen vom Flughafen direkt ins Botkin-Infektionskrankenhaus gebracht.

Wie die Analysen ergaben, handelt es sich jedoch in beiden Fällen um harmlose Grippeerkrankungen, und die beiden Patienten werden bald aus dem Spital entlassen. Der russische Patient liess in der Zwischenzeit verlauten, dass seine Freundin ebenfalls mit Grippensymptomen in der weissrussischen Hauptstadt Minsk behandelt wird.

Nach dem Bekanntwerden des Ausbruchs des chinesischen Coronavirus, waren weltweit wieder Temperatur-Kontrollen bei Flugpassagieren aus China eingeführt, die schon während der SARS-Epidemie liefen. Im finnischen Ivalo meldeten sich zwei Touristen aus dem chinesischen Wuhan mit Grippe-Anzeichen beim Arzt und wurden zur Abklärung nach Helsinki gebracht.

Nach der Erkrankung von mehr als 800 Menschen und bisher 26 Todesopfern wurde die Stadt Wuhan als Infektionsherd ausgemacht und unter Quarantäne gestellt. Ausser in China wurden die meisten Angesteckten in asiatischen Staaten wie Südkorea, Japan, Thailand u.a. ermittelt. Mittlerweile haben die russische Post und grosse Versandgeschäfte wie Alibaba damit begonnen, Sendungen aus China zu desinfizieren.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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