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Ärger in Moskau: Finnland verweigert Auslieferung von Terrorverdächtigem

Von   /  16. Januar 2011  /  Keine Kommentare

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rian.- Mit Empörung hat Russland die Weigerung Finnlands aufgenommen, einen mutmaßlichen tschetschenischen Terroristen auszuliefern. Das teilte das Außenamt in Moskau am Freitag mit. Nach russischen Angaben hatte das Oberste Gericht von Finnland „unlängst“ das Auslieferungsbegehren gegen einen ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Banden in Tschetschenien mit der Begründung abgelehnt, dass die vermeintlichen Morde an Soldaten in Tschetschenien, die Russland dem Verdächtigen zur Last legt, kein kriminelles, sondern ein politisches Verbrechen seien.

Das russische Außenamt bezeichnete die Logik, laut der die Ermordung von Armeeangehörigen als politische Tat eingestuft wird, als befremdend. Das Oberste Gericht von Finnland hätte sich kaum von dieser Logik leiten lassen, wenn es sich um finnische Soldaten gehandelt hätte, hieß es. „Solche Entscheidungen erschweren die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität.“

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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