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Annäherung Finnlands und Russlands bei Vispflicht und Arbeitserlaubnis

Von   /  11. März 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Russland und Finnland stehen kurz vor dem Abschluss eines bilateralen Abkommens, das die Ausstellung von Arbeitsgenehmigungen für die Bürger ihrer Länder auf gegenseitiger Basis regeln wird. Das teilte Russlands Außenminister Sergej Lawrow nach seinen Verhandlungen mit dem finnischen Amtskollegen Alexander Stubb in Moskau mit.

„Die EU-Kommission hat kein Interesse dafür bekundet, deshalb sind wir zur Vorbereitung entsprechender Regierungsabkommen mit einigen EU-Ländern über die Bedingungen der zeitweiligen Arbeitsbetätigung auf dem Territorium des jeweils anderen Landes übergegangen“, sagte Lawrow. Laut Lawrow wird der Abschluss solcher bilateralen Abkommen die EU-Kommission „anspornen“, diese Frage für den gesamten EU-Raum auf einer Systembasis zu regeln.

Finnland setzt sich für Abschaffung der Visapflicht ein

Finnland setzt sich für die Einführung der visafreien Einreise für Bürger Russlands in die EU und der Europäischen Union nach Russland ein. „Unsere Position ist klar: Wir wollen die Visapflicht zwischen der Europäischen Union und Russland abschaffen. Gleichzeitig müssen wir zwei Bedingungen einhalten. Die erste betrifft die Anmeldung und die zweite die Arbeitsgenehmigung“, teilte der finnische Außenminister Alexander Stubb mit.

Finnland liegt nach seinen Worten bei der Zahl der an russische Bürger erteilten Visa an erster Stelle unter den europäischen Ländern. „Es liegt in unserem Interesse, einen visafreien Modus zu schaffen. Ich spreche hier von einfachen russischen Bürgern, denen es manchmal schwer fällt, ein Visum nach Europa zu bekommen“, sagte Stubb. Je mehr die Menschen sich gegenseitig besuchen würden, desto besser sei das, äußerte er.

Bild: Warntafel an der russisch-finnischen Grenze. (Wikimedia Commons)

www.rian.ru

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Kommentar: Visafreiheit für Russland, Schritt für Schritt?

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  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 11. März 2010
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  • Zuletzt geändert: März 11, 2010 @ 3:53 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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