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Angeklagte nach mysteriösem Balkonsturz in St. Petersburg freigesprochen

Von   /  2. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Ein Schweizer und ein Russe, die beschuldigt worden waren, am Tod eines Schweizer Geschäftsmanns 1998 in St. Petersburg beteiligt gewesen zu sein, sind vom St. Galler Kantonsgericht freigesprochen worden. Begründung für den Freispruch in zweiter Instanz war Mangel an Beweisen, und auch ein Unglück sei nicht auszuschliessen.

Den beiden Verdächtigen, die jegliche Aussage verweigerten, wurde vorgeworfen, das Opfer aus dem 15. Stockwerk eines Hotels in den Tod gestürzt zu haben, um an dessen millionenschwere Lebensversicherung zu kommen.

Von der unheimlichen Geschichte konnte nur ein Teil rekonstruiert werden. Demnach soll der russische Angeklagte den Geschäftsmann am Flughafen abgeholt und in das besagte Hotel gebracht haben. In der Nacht fiel dieser vom Balkon in den Tod – mit 5,5 Promille Alkohol im Blut, wie die Gerichtsmedizin ermittelte. Die Unfall-These wurde deshalb angezweifelt, weil das Todesopfer nach Beurteilung eines Schweizer Experten mit einem solchen Alkoholpegel bewusstlos sein musste.

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 2. Februar 2010
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  • Zuletzt geändert: Februar 2, 2010 @ 3:51 pm
  • Rubrik: Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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