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Österreicher stellen Rad-Speed-Weltrekord quer durch Russland auf

Von   /  19. August 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- 9208 Kilometer in 13 Tagen 2 Stunden 59 Minuten. Das Weltrekordprojekt RARU „Race Across Russia 2013“ – Moskau- Wladiwostok in 14 Tagen non-stop mit dem Rad – war ein voller Erfolg, heißt es in einer Pressemeldung der Organisatoren.

9208 Kilometer in 13 Tagen 2 Stunden 59 Minuten.  Das Weltrekordprojekt RARU „Race Across Russia 2013“ – Moskau- Wladiwostok in 14 Tagen non-stop mit dem Rad – war ein voller Erfolg, heißt es in einer Pressemeldung der Organisatoren.

Am 14. August 2013 traf das AusTria-Team wie geplant um 14 Uhr auf der Insel Russki vor Wladiwostok ein. Gemeinsam fuhren alle vier Radrennfahrer über die anlässlich des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgipfels eröffnete Schrägseilbrücke.

Das RARU-Team fuhr durch Russland in weniger als 14 Tagen, zuerst den europäischen Teil ab Moskau  mit den Städten Yaroslavl, Kastrama, Kirov und Perm, wo zum Teil die lokale Polizei ständig begleitete und überquerte dann den Ural und damit die Grenze Europa/Asien. In Ekaterinburg wurde  das RARU-Team offiziell begrüßt und eine Gruppe junger  Radfahrerinnen hatte einen Tanz einstudiert. Weiter ging es über Tyumen, Omsk, Novosibirsk, Kemerova und Krasnoyarsk durch ein faszinierendes Sibirien über Kansk nach Irkutsk am Baikalsee.

Die Straßen durch Sibirien waren in einem überraschend guten Zustand. Nur an einigen wenigen Abschnitten musste ein Cross Bike das Rennrad ablösen.

Etwa 200 Kilometer entlang dem größten und ältesten Süßwassersee der Welt, dem Baikalsee, ging es in die Hauptstadt Ulan Ude der Republik Burjatien  und weiter entlang der Mongolischen Grenze über eine traumhafte bergige und besonders schöne Landschaft in die Region Zabaikal (hinter dem Baikal) nach Chita. Von Chita ging es weiter Richtung Chabarowsk auf der zum Teil neu gebauten 2000 Kilometer langen Amurstraße. Dieser Abschnitt nahm drei Tage in Anspruch, wobei einmal für die Nächtigung mangels Alternative als Quartier das Arbeiterwohnheim einer chinesischen Cellulosefabrik in Amazar diente.

Die Strecke über die Amurstraße war landschaftlich beeindruckend und wechselte von waldigen, hügeligen Teilen auf weite Ebenen, die auf einer Länge von fast 600 Kilometern vom größten Hochwasser seit 40 Jahren überflutet waren. Das RARU-Team hatte Glück, dass die Amurstraße nur an einigen Stellen vom Hochwasser beeinträchtigt war.

Der letzte Abschnitt von Chabarowsk über die Kleinstadt Ussurisk, wo der letzte Teamwechsel stattfand, nach Wladiwostok war wahrscheinlich der härteste von allen. Die „Dauerbaustelle“ über fast 800 Kilometer war eine ziemliche Herausforderung für die Radfahrer. Auf diesem letzten Streckenabschnitt nach Wladiwostok forderten daher die schlechten  Straßenverhältnisse, immer wieder einsetzender Regen und die steigenden Temperaturen das letzte von unseren Rennfahrern.

Das AusTriaTeam besteht aus  4 Radfahrern, alles Amateure, die in ihren Berufen voll eingesetzt sind. Neben dem Gründer Mag. Andreas Sachs, nahmen die Triathleten Robert Lang, DI Michael Strasser und Walter Zelenka als Radrennfahrer an diesem Weltrekordprojekt teil. Das 16-köpfige Begleitteam bestand aus  den Organisatoren,  Arzt, Masseur, Mechaniker, Koch, Logistiker und dem Filmteam.

Das „Race across Russia 2013“-Projekt wurde in ganz Russland auch in Gebieten, die gar nicht auf der Route lagen, intensiv verfolgt. Die Fernsehsender Russia Today und NTV Plus berichteten mehrmals ausführlich. Fernsehsender in den Regionen brachten oft mehrere Minuten mit aktuellen Interviews der Teilnehmer. Der ORF, Servus TV und Puls 4 berichteten im österreichischen Fernsehen.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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