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Kampagne gegen Olympiade in Sotschi wegen Anti-Gay-Gesetz

Von   /  9. August 2013  /  3 Kommentare

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rian.- Westliche Politiker, Aktivisten und Berühmtheiten aus dem Showbiz haben eine Kampagne gestartet, in der sie zum Boykott der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi aufrufen, um auf die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transsexuellen in Russland durch das „Gay-Propagandaverbot“ aufmerksam zu machen.

Sportminister Vitali Mutko und der Vorsitzende des Sportausschusses in der Staatsduma Igor Ananskich haben zu verstehen gegeben, dass das Gesetz während der Winterspiele in Sotschi zur Anwendung kommen soll. Ihre Stellungnahmen haben eine weitere Welle der Kritik an dem Gesetz losgetreten, dem die westlichen Medien immer mehr Aufmerksamkeit widmen. Auf der Website von CNN wurde eine eigene Rubrik zur Menschenrechtslage der LGBT-Community in Russland eingerichtet.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

3 Kommentare

  1. eva sagt:

    Inwiefern man menschliche Beziehungen als „unappetittlich“ bezeichnen kann, weiss ich nicht. Zum Glück leben wir nicht mehr in einer Zeit, wo die Bibel, bzw. die Kirche die gesellschaftlichen Regeln bestimmt. Ausserdem ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass die Homosexualität gerade in sehr bibeltreuen Kreisen, wie zum Beispiel in der katholischen Kirche, ausserordentlich verbreitet war und vermutlich immer noch ist. Ich bin auch dafür, dass man seine sexuelle Neigung nicht an die grosse Glocke hängt. Dazu gehört aber auch, dass man die „Unnormalen“ in Ruhe lässt. Insofern verstehe ich jeden, der nicht an die Olympiade gehen will, weil er sich von einer rückwärtsgewandten Gesellschaft, welche die „Unnormalen“ öffentlich verurteilt und bestraft, nicht wohl fühlt.

  2. Russlandfreund sagt:

    Also ich finde es ganz gut, dass sich Russland in dieser Frage noch sehr deutlich zum dekadenten Westen abhebt! Und dieses unappetitliche Thema wird ja anscheinend zum Weltproblem hochgejubelt! Jeder soll nach seiner Facon leben (sagte schon der Alte Fritz), aber das heißt noch lange nicht, dass man Unnormales zum Normalen erklärt! Diese „Freiheitskämpfer“ sollten lieber mal in der Bibel nachlesen (Altes und Neues Testament), was dort zu diesem Thema geschrieben steht

  3. realsatire sagt:

    Na das wird eine Spass, wenn die LGBT-Community für mehr Toleranz auf der WM 2022 in Katar aufruft.

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