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St. Petersburg und die Deutschen – ein Reisebericht

Von   /  9. April 2014  /  Keine Kommentare

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eing.- Das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg, das Reisebüro Russland Reisen Romanova und die Stiftung zur Förderung und Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen „Deutsch-Russisches Begegnungszentrum – DRB“ haben eine Studienreise par ex​cel​lence nach St. Petersburg angeboten. Unter der bewährten Regie von Natalia Romanova (Russland Reisen Romanova, Hamburg) und Agata Kern (Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg) war dieser Reise bereits in der Planung der Erfolg sicher. Insgesamt 20 Teilnehmer erlebten wundervolle geschichtsträchtige Tage in Piter, dem im russischen Sprachgebrauch häufig genannten Kurznamen der Stadt St. Petersburg.

St. Petersburg abseits üblicher touristischer Pfade war ein unwahrscheinliches Erlebnis. Nach dem Einchecken im „Golden Triangel Boutique Hotel“ am Nachmittag des 22. August 2013 begannen erlebnisreiche Tage mit vielen interessanten Begegnungen und Eindrücken, die mit einem herzlichen Empfang am Abend von der Stiftungsleiterin Arina Nemkowa und Irena Bijagowa, Leiterin der Bildungs- und Kulturprojekte im Deutsch-Russischen Begegnungszentrum, eröffnet wurden. An einer reichlich gedeckten Tafel inkl. Getränke genossen wir nach einer Einführung deutsche Volkslieder in Deutsch und Russisch – gesungen vom deutschen Liederkreis „Lorelei“ unter der Leitung von Natalia Kraubner. Bereits an diesem Abend boten sich Gelegenheiten zu vielen Gesprächen, die reichlich angenommen wurden.

Am 23. August 2013 trafen wir uns wieder im Deutsch-Russischen Begegnungszentrum zur Präsentation der Aktivitäten dieses Zentrums. Unter anderem sahen wir einen sehr aufschlußreichen DVD-Kurz-Film, der die wechselhafte Geschichte der Russlanddeutschen vom Beginn der Besiedlungspolitik durch Zarin Katharina II bis in das 20. Jahrhundert allgemein verständlich zeigte. Ein Film, den man in Deutschland vor allem in den Schulen zeigen sollte, um vielen Mißverständnissen zu diesem Thema zu begegnen („Vorbild und Sündenbock“ – Rudolf Steiner gemeinsam mit der Otto-Benecke-Stiftung). Tausende der Kolonisten sind seinerzeit mit dem Schiff von Lübeck nach St. Petersburg gekommen – aber bei meinen Recherchen merkte ich, dass das wohl bekannt ist, aber es fehlen in Lübeck Dokumente mit Namen der Aussiedler und der Schiffe. Für die Ahnenforschung eine unüberbrückbare Lücke, die mancher gern geschlossen hätte.

Anschließend folgte ein Rundgang in der evangelisch-lutherischen Petri-Kirche inklusive Katakomben, die eine sehr schicksalhafte Geschichte hat. Fast so alt wie St. Petersburg diente sie der evangelischen Gemeinde bis auf die Sowjetzeit als Gotteshaus. 1962 wurde sie zu einem Schwimmbad umgebaut. Seit Juni 1993 feiert die St. Petri- und St. Annen-Gemeinde hier wieder ihre Gottesdienste. Vor 3 Jahren konnte man die 300-Jahrfeier begehen. Nur etwas älter als die Petri-Schule, die älteste Privatschule St. Petersburgs, die auch in dieser Zeit noch eine traditionsreiche weiterführende Schule ist.

Sie zeichnet sich durch einen besonders intensiven Deutschunterricht aus und ist bis heute immer noch eine Ausbildungsstätte zahlreicher prominenter Personen. Rund 500 Schüler, die von 60 Lehrern unterrichtet werden, lernen jetzt in dieser Schule. Im Kellercafé der evangelisch-lutherischen Marienkirche der finnischen Gemeinde wurden wir dann zum Mittagessen erwartet um dann anschließend von dort zu einer Stadtrundfahrt aufzubrechen.

Eine Stadtrundfahrt „mit deutschem Bezug“ wie es im Programm hieß. Sachkundig begleitete uns die Stadtbildleiterin Wiktoria Safonowa, die uns mit ihrem umfangreichen Wissen nicht nur die architektonischen Sehenswürdigkeiten der Stadt erklärte, sondern vor allem in der Peter-Paul-Kathedrale die Begräbnisstätte der Zaren mit vielen erklärenden Geschichten nahebrachte. Daß der Baubeginn der Peter-Paul-Festung 1703 durch Peter I zugleich als Gründungsjahr der Stadt St. Petersburg gilt, erfuhren wir ebenfalls bei dieser Gelegenheit von Wiktoria.

Und dann bekamen wir etwas feuchte Augen, als das Glockenspiel der Kathedrale uns mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ von Gerhard Tersteegen empfing. 1822 wurde dieses Lied vom St. Petersburger Komponisten Dmytro Bortnjanśkyj vertont und am russischen Zarenhof eingeführt. Nach langen Umwegen ist es heute noch ein Bestandteil des Großen Zapfenstreichs der Deutschen Bundeswehr. Mit dem Abendessen im Hotel beendeten wir einen ereignisreichen Tag.

Der 24. August 2013 war der Geschichte der deutschen Kolonien am Beispiel von Strelna-Neudorf gewidmet. Die ungewöhnliche Geschichte der deutschen Kolonien ist so umfangreich, dass man das alles nicht in einem Reisebericht unterbringen kann. Obwohl die erste Siedlung Strelna während des zweiten Weltkrieges völlig verschwand, feierte man im September 2010 in Strelna-Neudorf mit großer Anteilnahme der noch lebenden Angehörigen den 200. Geburtstag der Siedlung.

Mit der Gründung der Siedlung Neudorf in der Nähe der ehemaligen Siedlung begann eine neue Geschichte der deutschen Kolonisten. „An diesem Ort früherer deutscher Ansiedlung wurde am 5. November 1996 die Siedlung Neudorf gegründet. Dank des guten Willens und der Finanzierung durch die russische Förderation, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Baden-Württemberg werden die Traditionen fortgesetzt.“

Mit diesen Worten auf einer großen Tafel werden wir in Strelna-Neudorf empfangen. Ein Ort mit vielen gepflegten Häusern und Gärten, einer durchgehenden Straße von einer Beschaffenheit, die man bei uns in Deutschland schon suchen muß. Wir trafen uns alle auf dem Kinderspielplatz, wo genügend Platz für informative Gespräche war. Ein großer Krug mit erfrischendem Wasser und eine Schale mit roten Äpfeln wurden uns als Willkommen gereicht und es wurde viel gefragt und erzählt. Dank der sachkundigen Begleitung von Irena Bijagowa war es allen möglich, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten. Es gibt eine Mittelschule (ähnlich wie deutsche Gesamtschulen), deren Abschluß zum Studium an einer Hochschule oder Universität berechtigt.

Heute ist Neudorf eine Sonderwirtschaftszone, wo neben schwedischen Electrolux-Waschmaschinen deutsche Kühlschränke der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH gebaut werden und damit auch Mitarbeiter beschäftigt werden. Allerdings nicht in den erlernten Berufen – man musste eben umlernen. Die Werke befinden sich am Platz der ehemaligen deutschen Kolonie Strelna, die 1810 gegründet wurde. Große Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Dorf nicht, aber man einigt sich, wer wem was mitbringt, wenn man in einen anderen Ort fährt. Angst vor einer Überalterung in der Siedlung hat man nicht, 300 Kinder gibt es inzwischen in Strelna-Neudorf – wie man uns stolz berichtete.

Eine Siedlung wird aber erst ein neues Zuhause, wenn die ersten Gräber ihren Platz gefunden haben – und diesen Platz, den luth. Friedhof in der ehemaligen „Oberen Kolonie“ im Dorf Gorbunki besuchten wir anschließend. Etwas verwucherte aber auch gepflegte Gräber, denen man ansah, dass hier doch noch Angehörige kommen. Anfang des 19. Jahrhunderts fanden hier die ersten Bestattungen ihren Ruheplatz. Wir sahen Grabsteine, die Sterbedaten aus dem Jahr 2012 zeigten – also ein Friedhof, der auch heute noch als Begräbnisstätte dient. Das Mittagessen genossen wir im Restaurant Letnij dvoretz in der Sankt Petersburgskoje Chaussee, das zu dem vorher Erlebten ein Kontrastprogramm war. Ein palastartiges Gebäude mit einem Speisesaal, der für große Festlichkeiten konzipiert war, empfing uns, und wir ließen uns verwöhnen – bis es weiter ging nach Peterhof, dem „russischen Versailles“.

Die ehemalige Zarenresidenz Peterhof mit ihren großzügigen Parkanlagen, zahlreichen Fontänen, Kaskaden, Skulpturen und Reliefs nennt man im Volksmund auch die „russische Hauptstadt der Fontänen“. Von der Palastterrasse kann man über den rund 400 Meter langen Wasserkanal, der vom Fuß der Großen Kaskade schnurgerade zum Meeresufer führt, bis zum Finnischen Meerbusen blicken. Direkt am Meer befindet sich Zar Peters Schlösschen Montplaisir, zu dem ein schön angelegter Park mit mehreren Scherzfontänen – ähnlich den Wasserspielen in Hellbrunn – gehören. Nicht nur die Kinder haben heute ihre helle Freude daran , sondern auch einige Besucher ließen es sich nicht nehmen, die eine oder andere Fontäne zu testen.

Der Besuch der Schloß- und Parkanlage und des Schlösschens Montplaisir war ein großartiges Erlebnis, das sich durch geschickt angelegte Serpentinen auch denen erschloss, die nicht so gut „zu Fuß“ waren. Auf der Rückfahrt zum Hotel nutzte Irena Bijagowa die Zeit, um uns noch viel Interessantes über St. Petersburg und seine Deutschen zu erzählen. Diesen Tag voller bunter Impressionen – der uns bereits neugierig machte auf die nächsten Exkursionen in St. Petersburg – beendeten wir mit dem Abendessen im Hotel.

Für den 25. August 2013 – ein Sonntag – stand die Fahrt nach Puschkin auf dem Programm. Nach dem eindrucksvollen Rundgang im Katharinenpalast mit Wiktoria Sofanowa war natürlich das sagenumwobene Bernsteinzimmer für uns alle der Höhepunkt. Ich durfte 1942/43 das Bernsteinzimmer im Königsberger Schloß sehen und war etwas enttäuscht, dass es jetzt so klein war. Aber ich vergaß, dass ich damals 12 Jahre alt war und sich die Dimensionen mit dem Erwachsenwerden etwas verändern. Und doch war es für mich etwas ganz Besonderes – eine Erinnerung, die greifbar geworden war.

Russische Küche im Restaurant Podworje in Pawlowsk – die beste Adresse, um gut essen zu gehen. Ein Haus im einfachen russischen Holzbau, wo auch Putin seinen Freund Gerhard und Frau Doris eingeladen haben soll. Russische Folklore und russisches Essen in einer urgemütlichen Atmosphäre – wir genossen es bevor wir uns auf den Weg zu unserem Hotel machten, denn es wartete an diesem Abend etwas ganz Besonderes auf uns.

Um 18.00 Uhr trafen wir uns zu einer Fluss- und Kanalfahrt, wo man lt. Programm das „Venedig des Nordens“ aus einer ganz besonderen Perspektive kennen lernen konnte. Auf Englisch warnte uns ein Schild, dass es in St. Petersburg 500 Brücken gibt aber jeder nur einen Kopf hat – also vorsichtig sein! Und die Brücken waren tatsächlich manchmal recht niedrig. Wiktoria Safonowa zeigte uns ihr Petersburg von einer ganz anderen Seite, das uns im Schein der untergehenden Sonne fast wie ein Märchen vorkam. Das Abendessen im Hotel beendete einen wunderschönen Tag.

Für Montag, den 26. August 2013 war ein runder Tisch zum Thema „250 Jahre des Einladungsmanifestes der Katharina der Großen zur Niederlassung der ausländischen Kolonisten in Russland“ im Programm. Die Moderation übernahm Dr. Habil. Irina Tscherkasjanowa.

Referent/-innen waren:

Dr. Hist.Tatiana Schrader, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Peter der Große-Museums für Anthropologie und Ethnographie (Kunstkammer) Akademie der Wissenschaften Russlands:

„Die Entstehung der Kompaktsiedlungen der Deutschen Kolonisten bei Petersburg und ihre Entwicklung bis zum Anfang des 20. Jh., Vorstellung der Materialien der jährlichen Konferenz „Deutsche in Sankt Petersburg (18. – 20. Jh.). Biographischer Aspekt.“

Dr. Habil. Irina Tscherkasjanowa, Mitglied des Vorstandes der Internationalen Assoziation der Forscher der russlanddeutschen Geschichte und Kultur beim Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK), Moskau:

„Die Leningrader Deutschen während des zweiten Weltkrieges.“

Dr. Habil. Biologie, Professor Microbiologie Irina Arkhiptschenko-Eidemiller, das wissenschaftliche Forschungsinstitut an der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften der RF:

„Die Geschichte des deutschen evangelisch-lutherischen Friedhofs in Strelna aus dem Blickwinkel des Nachfahrens.“

Andrej Reimann, Vorsitzender des St. Petersburger Ausschusses für Landschaftsarchitektur des Architektenverbandes der RF:

„Deutsche Kultur in der Gartenkunst in St. Petersburg.“

Ein umfangreiches Programm, das nur mit dem Simultan-Dolmetscher Dr. Phil. Vladimir Kornev zu bewältigen war. Übrigens ein Star-Dolmetscher, der immer zu Veranstaltungen und Treffen mit Angela Merkel, Putin, Gerhard Schröder etc. und sicher auch jetzt beim G20-Gipfel eingeladen wird bzw. wurde.

Wenn man alles Revue passieren lässt, dann wundert man sich nur, dass Russland und Deutschland nicht enger zusammenrücken können. Viele Deutsche sehen St. Petersburg als ihre Heimat an und pflegen seit Jahrhunderten hier ihre Traditionen – wie es auch die Russen machen, die aus ihrem riesigen Reich hier gelandet sind. Und auch der russische Hof brauchte standesgemäße Bräute. Sehr viele kamen aus Deutschland – und eine regierte sogar 34 Jahre über das ganze Reich. Aber auch am Hofe waren die Deutschen gern gesehen – vor allem die Architekten – und es gab viele in St. Petersburg. Johann Dietrich Fock, Johann Franz Dunker, Karl-Robert-Sigismund Funk, Ludwig Bohnstedt, Heinrich Stöckhardt, Erwin von Bernhardt und Andreas Schlüter waren einige von ihnen.

Besonders beeindruckend und ergänzend hierzu war die Dauerausstellung „Deutsches Leben in St. Petersburg“, eine Foto- und Dokumentenausstellung in der Petrikirche über die Geschichte der Deutschen in St. Petersburg. Rund 4600 deutsche Unternehmen sind heute im Partnerland Russland aktiv (lt. Deutsche Bank) – die meisten in der Region Moskau – und es werden noch mehr, wenn die bürokratischen Hürden sich lockern würden, die interessanterweise in den Metropolen Moskau und St. Peterburg deutlich höher liegen als in Rostow oder Twer. Damit wir wieder rechtzeitig zum Treffen mit den Mitgliedern der Jugend- und Senioren-Clubs der Deutschen Gesellschaft und der St. Petri- und Annengemeinde kamen, gab es diesmal das Mittagessen im Gemeindecafé der Petrikirche.

Der Senioren-Club nennt sich „Herzliches Entgegenkommen“ und arbeitet nach einem Projekt des Bildungsprogrammes „Drittes Alter“ wie uns die Leiterin Walentina Korobowa erzählte – „Die Teilnahme am Club hilft uns das Alter zu vergessen und aktiv am Leben teilzunehmen“ betonte sie und verwies auf einige kleine Bücher, die sie im Club zusammen erstellt haben. Bücher in denen die erlebte Vergangenheit festgehalten wurde und für die Nachfahren erhalten wird. Auch bei den Jugendlichen merkt man das Interesse an der Vergangenheit. Man erkennt den Willen, alles auch weiter in die Zukunft zu tragen. Und sie sind stolz auf ihre deutschen Vorfahren!

Ein Überraschungsgast fand sich an diesem Nachmittag noch ein, der MARCO POLO Autor Lothar Deeg. Er arbeitet als freier Russland-Korrespondent für Printmedien und als Redakteur der Web-Zeitung „Russland -Aktuell“. Seit 1994 lebt er in St. Petersburg und empfindet sich als „Petersbürger“ mit deutschem Pass. Gemeinsam mit Frau, Sohn und mittlerweile 5 Katzen wohnt er auf der Petrograder Seite – ein historischer Stadtteil von Sankt Petersburg – wo die Stadt seiner Meinung nach besonders lebenswert ist.

Nach dem Abendessen im Hotel erwartete uns ein Ballettabend im Alexandrinski Theater. Tänzerinnen und Tänzern des bekannten St. Petersburger Tatschkin-Balletts entführten uns mit dem Tschaikowsky-Klassiker „Schwanensee“ in eine Märchenwelt. Der nächste Tag, der 27. August 2013, stand uns für eigene Pläne zur Verfügung. Einige Teilnehmer wollten zur Eremitage, andere schlossen sich den Damen Romanova und Kern an, die mit uns ein echtes russisches Restaurant auf dem Newski Prospekt besuchten. Die Pelmenis schmeckten vorzüglich!

Leider wartete an diesem Abend schon das Abschlusstreffen auf uns. Und noch einmal gab es eine russische Tafel mit Getränken und allem, was wir vermissen werden, und eine Filmvorführung über die verlorenen Schätze der Romanovs. Wunderschöne Tage in St. Petersburg gingen zu Ende – die Erinnerung wird uns noch lange begleiten. (Regina Gronau)

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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