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Wahlmanipulationen in St. Petersburg bleiben ohne Folgen

Von   /  14. April 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Organisation „Wahlbeobachter von Petersburg“ hat einen Bericht über die Präsidentenwahlen am 4. März vorbereitet, schreibt die Zeitung „Moskowskije Nowosti“. Die Auswertung von Angaben aus 1240 der insgesamt 1800 Wahllokale der Stadt zeigt, dass zehn Prozent der Wahlprotokolle umgeschrieben wurden, provisorische Wahllokale sogar auf Friedhöfen eingerichtet wurden und einzelne Betriebe zu mehr als 90 Prozent für Wladimir Putin gestimmt haben.

Nach Angaben der Aktivisten wurde dadurch das Resultat des Regierungschefs um 171 000 Stimmen verbessert. Dort, wo keine Manipulationen registriert wurden, erhielt er 51 Prozent der Stimmen – nicht 58 Prozent wie in Petersburg insgesamt. Experten sehen keine gerichtliche Perspektive der den russischen Gerichten vorliegenden Fälle von Wahlmanipulationen und warten auf eine Diskussion dieser Fakten in Straßburg.

www.mn.ru

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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