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Tausende demonstrieren landesweit für Präsidentenkandidat Putin

Von   /  19. Februar 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Rund 3000 Menschen haben am Samstag in der fernöstlichen Stadt Wladiwostok für Regierungschef und Präsidentenkandidaten Wladimir Putin demonstriert.

Mehrere Teilnehmer hatten Westen in Farben der russischen Trikolore mit der Aufschrift „Ich bin für Putin“ an. Zugegen waren auch Einwohner naheliegender Städte. Die von der Föderation der Gewerkschaften der Region Primorje organisierte Aktion fand unter dem Motto „Primorje für Stabilität“ statt.

Im südrussischen Stawropol kamen rund 2000 Einwohner zusammen, um Putin zu unterstützen. Nach polizeilichen Angaben forderten die Demonstranten Stabilität und Sicherheit in Russland.

Im Stadtzentrum des südsibirischen Irkutsk fanden sich rund 7500 Anhänger Putins. Nach Worten eines Sprechers der örtlichen Polizei handelt es sich um die bislang größte Demonstration für Putin seit Anfang Dezember. Sie habe unter dem Motto „Baikal für stabiles und starkes Russland“ stattgefunden.

In der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude kamen fast 3000 Menschen auf dem zentralen Platz zusammen, um ihre Unterstützung für Putin zu bekunden. Die Aktion fand unter dem Motto „Für Russland ohne Erschütterungen“ statt.

In der Republik Altai demonstrierten rund 5500 Menschen für den Regierungschef. Im Verwaltungszentrum Gorno-Altaisk gab es rund 3000 Teilnehmer. Sie forderten unter anderem, eine Wiederholung der Ereignisse der 1990er Jahre nicht zuzulassen. „Wir wollen ein normales stabiles Leben und keinen Bürgerkrieg“, sagte eine Kundgebungsteilnehmerin.

In Nowosibirsk kamen rund 7500 Menschen zusammen, um Putin zu unterstützen. Nach polizeilichen Angaben lag die Zahl deutlich über der beantragten Zahl der Teilnehmer. Die Organisatoren der Kundgebung würden deshalb zur administrativen Verantwortung gezogen, hieß es.

In Tomsk demonstrierten auch Putins Gegner. Die Bewegung Solidarnost führte zwölf Menschen mit etwa 50 Puppen auf die Straße. „Das Ziel der Aktion besteht darin, die Menschen über die für den 26. Februar geplante Demonstration ‚Für faire Wahlen‘ zu informieren“, sagte ein Teilnehmer.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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