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Staatsduma genehmigt Gesetz „zum Schutz religiöser Gefühle“

Von   /  11. April 2013  /  1 Kommentar

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eva.- In erster Lesung hat die Staatsduma ein Gesetz angenommen, dass die öffentliche Verletzung religiöser Gefühle unter Strafe stellt. Verstösse können mit Geldstrafen bis zu 300.000 Rubel, mit bis zu 200 Stunden Fronarbeit oder bis zu drei Jahren Haft geahndet werden.

Die Entweihung oder Schändung religiöser Objekte oder Kultgegenstände wird zudem mit Geldstrafen bis zu 500.000 Rubel, mit maximum 400 Stunden Fronarbeit oder maximal fünf Jahren Haft bestraft. Ausserdem wurden die Bussen für die Verletzung der Religionsfreiheit um das zehnfache oder mehr erhöht.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Holzmann sagt:

    Ähnliches galt oder gilt in Deutschland!
    Mit der Behauptung, seine (religiösen) Gefühle seien verletzt, kann man jede Kritik verhindern. Dabei gehört der Wettbewerb der Ideen zu den elementaren Voraussetzungen einer halbwegs freiheitlichen Gesellschaft.

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