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Siegestour der russischen „Nachtwölfe“-Biker endet an polnischer Grenze

Von   /  28. April 2015  /  Keine Kommentare

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spn./eva.- Polnische Grenzsoldaten haben die Mitglieder des russischen Bikerklubs „Die Nachtwölfe“, die eine „Siegestour“ von Moskau nach Berlin zum Gedenken des 70. Jahrestages des Kriegsendes unternehmen, an der polnischen Grenze abgewiesen, teilte eine Klubsprecherin am 27. April mit.

Nun entscheiden die Biker darüber, ob sie  nach Moskau zurückkehren oder versuchen, in Umgehung Polens nach Europa zu gelangen – etwa über Finnland, hieß es.Die polnischen Behörden haben den Soldatenfriedhof in Wroclaw (Breslau), welchen die Teilnehmer der Motorradfahrt zum 70. Jahrestag des Sieges besuchen wollten, abgeriegelt, wie Alexander Saldostanow, Präsident des russischen Biker-Clubs „Nachtwölfe“ in Brest (Weißrussland) Journalisten mitteilte.

Die „Nachtwölfe“ erklärten darauf, dass sie nun die Staffel „an ihre polnischen Freunde“ weitergeben werden. „Eben erst haben unsere polnischen Freunde angerufen und gesagt, dass sie unsere Route abfahren“, sagte Saldostanow. „Sie wollten den Friedhof in Wroclaw besuchen, aber haben gesehen, dass der Friedhof von Truppen abgesperrt ist. Dort sind Panzerwagen stationiert“, präzisierte er.

Die „Nachtwölfe“ wollten vom 25. April bis 9. Mai mit einer Motorradtour an den Sieg der Sowjetunion über Hitler-Deutschland vor 70 Jahren erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Die Reise begann am Samstag in Moskau und soll durch Minsk, Brest, Wroclaw, Brno (Brünn), Bratislava (Preßburg), Wien, München, Prag und Torgau führen und im Treptower Park in Berlin enden.

Als Alternative erwägen die Biker nun, über Finnland direkt nach Deutschland zu kommen. Der Bikerklub „Nachtwölfe“ gilt als putinfreundlich und hat bereits an mehreren grossen Auftritten ihre Sympathie für den russischen Präsidenten bekundet.

Bild: Wikimedia Commons/Volganet.ru

www.sputniknews.com

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  • Veröffentlicht: 3 Jahren vor auf 28. April 2015
  • Von:
  • Zuletzt geändert: April 28, 2015 @ 4:29 pm
  • Rubrik: Politik

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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