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Politik Ex-Präsident Ulmanis: Lettland als EU-Mitglied unter starkem Druck

Von   /  14. Juli 2012  /  1 Kommentar

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rian.- Der frühere lettische Präsident Guntis Ulmanis zeigt sich etwas „enttäuscht“ über die Folgen des EU-Beitritts von Lettland im Jahr 2004.  Nach seiner Einschätzung des lang erwünschten Beitritts seines Landes zur EU und anderen Organisationen gefragt, sagte Ulmanis in einem Interview mit dem lettischen Radiosender Baltkom: „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl. Ich war Idealist gewesen. Wie mir schien, waren wir einen nahezu paradiesischen Weg gegangen. Aber das Leben erwies sich als vier rauer. Ich bin in einem gewissen Maße enttäuscht.“

Er habe nicht damit gerechnet, dass Lettland politisch und ökonomisch so stark unter Druck gesetzt werde, so Ulmanis. Ihm zufolge ist Lettland heute kein richtiger Herr im eigenen Haus mehr.  „Wir müssen uns ernsthaft darum bemühen, unsere Interessen in Zukunft zu schützen“, äußerte der lettische Politiker.  Guntis Ulmanis hatte in den Jahren 1993 bis 1999 das höchste Staatsamt in Lettland bekleidet.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Metusalem sagt:

    Da hilft nur eines: an seiner Nation arbeiten! Und vor allem die Politiker. Wer in Lettland Beine und das Geld fuer dieFahrkarte hat ist weg: junge Leute, Aerzte, Krankenschwestern, Ingenieure und Lehrer. Weil: zum Beispiel neue Krankenhaeuser stillgelegt werden weil der Cousin einer Schwester des Vetters dritten Grades zum neuen Chefarzt gemacht werden muss. Die Gefaengnisse wurden geleert und die Haelfte der Polizei entlassen. Statt dessen werden „Verkehrsueberwachungsanlagen“ beschafft deren Einkuenfte zu 70% an den Verleiher der Anlagen geht. Der Bloede in dem Spiel ist der Buerger der die Tagtraeume der sich gnadenlos selbst bereichernden Politiker bezahlen darf. Das Lettland in die Knie gegangen ist, ist allein der Verdienst der Politik, deren Unfaehigkeit bereits an die deutsche Politik heranreicht.

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