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„Nachtwölfe“ eröffnen Motorradsaison in Petersburg mit patriotischen Tönen

Von   /  3. Mai 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Biker-Gruppe „Nachtwölfe“ unter der Führung ihres Leaders und Putin-Freundes Alexander Soldastanow führten am 2. Mai einen donnernden Motorrad-Umzug auf den Petersburger Schlossplatz und zum Marsfeld an. Der „Chirurg“, wie Soldastanow unter seinen Kollegen genannt wird, benutzte das Medieninteresse, um für die halb missglückte Siegestour der russischen Biker nach Berlin zu werben.

Trotz des polnischen Einreiseverbots sind nach seinen Worten bereits „Nachtwölfe“ in Tschechien und Ungarn unterwegs, um an allen wichtigen sowjetischen Denkmälern des Sieges gegen die Deutschen zu gedenken. Auf die Frage von Fontanka.ru, wie die Biker denn trotz des Einreiseverbots in den EU-Raum gekommen seien, antwortete er, sie seien „auf ihren Motorrädern durch die Luft geflogen“.

Er bat die westeuropäischen Länder, sich nicht so gegen die Aktion zu wehren, man sehe doch, wie gerne die Leute die Biker hätten. Der ungarischen Regierung machte er ein grosses Kompliment, weil sie sich im Gegensatz zu Tschechien nicht an die Anweisungen aus Brüssel gegen die Biker gehalten habe.

Neben inmitten des lärmenden Corsos, den die „Nachtwölfe“ zusammen mit dem historischen Motorradklub „Strafbat“ durchführten, fuhr ein flammenspeiender „Riesensamowar“, von dem aus die Zuschauer mit heissem Tee versorgt wurden. Hunderte Schaulustiger bestaunten die „heissen Stühle“ auf dem Schlossplatz.

Bild: www.premier.gov.ru

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Siegestour der russischen “Nachtwölfe”-Biker endet an polnischer Grenze

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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