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Litauen will Namen ehemaliger KGB-Agenten offenlegen

Von   /  20. September 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Die litauischen Behörden wollen die Namen der ehemaligen KGB-Agenten veröffentlichen, die auf dem Territorium dieser baltischen Republik zu Sowjetzeiten tätig waren. „Die Öffentlichkeit will konkrete Namen wissen. Doch verfolgen wir mit der Veröffentlichung ein anderes Ziel, nämlich über die Tätigkeit des KGB, die durch konkrete Personen betrieben wurde, zu informieren“, sagte Birute Burauskaite, Leiterin des Zentrums für die Erforschung des Genozids und des Widerstandes, nach Angaben der Zeitung Kauno diena.

Dem Bericht zufolge sind bereits 628 Dateien im Internet veröffentlicht, die über die Tätigkeit des KGB in verschiedenen Regionen Litauens sowie über die Mitarbeiter des sowjetischen Geheimdienstes informieren. Schon in den nächsten Tagen sollen die Namen von angeworbenen KGB-Agenten publik gemacht werden, berichtet Delfi.lt. Der KGB hatte insgesamt fünf Abteilungen und 44 Unterabteilungen in Litauen unterhalten.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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